Die Gamescom ist tot. Lange lebe die nächste Gamescom!
Fangen wir doch einfach damit an. Die kommende 2016er Gamescom findet vom 17. bis 21. August 2016 statt. Das sind von Heute aus noch 371 Tage (Buuhhh, viel zu viel).
Wie jedes Jahr weine ich der Gamescom hinterher, da sie auch dieses Jahr wieder die beste Woche des ganzen Jahres war.
Aber heute will ich mich ausnahmsweise mal nicht beklagen, sondern viel eher die vergangene Woche feiern und lachend daran zurück denken.
Zur Organisation:
Die war on par mit letztem Jahr, wo ich ein Lob ausgesprochen habe. Die Besucherströme waren deutlich besser unter Kontrolle als noch 2013 und vorher. Das hin und wieder mal unnötig eine Treppe oder ein Durchgang gesperrt wurde, buche ich jetzt einfach mal als Hitze des Gefechts ab.
Das die Standfläche des Community-Bereichs verdoppelt wurde hat sich positiv bemerkbar gemacht, hauptsächlich dadurch, dass man sich im normalen Gesprächston unterhalten konnte.
Meine Kritik von letztem Jahr gegenüber der USK-Bändchen wurde nicht erhört; sie sind immer noch aus Plastik (arghhhhh).
Dann gehen wir doch einfach mal (in absichtlich zufälliger Reihenfolge) Stand für Stand durch, was ich gespielt und erlebt habe.
Blizzard: Hier habe ich mir kein Programm angeguckt, da ich mich im Moment nicht so stark für E-Sport interessiere. Auf spielerischer Seite habe ich Overwatch, den neuen Arcadigen Shooter, ausprobiert. Bin ehrlich gesagt ein wenig ernüchtert. Das Spiel hat sich ziemlich träge angefühlt (langsame Bewegung, wenig Movement Optionen, viel HP) und lief letztlich auf einen minutenlangen Sperrfeuer-Tausch an einer Straßenecke hinaus. Wirklich innovatives Gameplay bietet das Spiel auch nicht.
Wer ähnliche Spiele wie z.B. Team Fortress 2 feiert, sollte dem Spiel nichtsdestotrotz eine Chance geben.
EA: fuhr den von mir lang ersehnten Mirrors Edge Nachfolger auf. In einem recht kleinen Gebiet konnte die Open-World getestet und ein paar kurze Side-Quests absolviert werden. Das Gameplay ist im großen und ganzen gleich geblieben (wenn ich auch das Gefühl hatte, die einzelnen Moves waren alle etwas einfacher auszuführen). Irritiert hat mich nur, dass es nun Finisher für den Nahkampf gibt... solche mit Zeitlupe und 3rd Person Kamerafahrt... Lass uns da nicht mehr drüber sprechen.
Der Open-World Aspekt hat schon recht gut funktioniert (speziell das Fehlen von Ladezeiten war ein Genuss), aber das bespielbare Gebiet war einfach nicht weitläufig genug um hier schon ein endgültigen Eindruck zu vermitteln.
Ebenfalls bei EA habe ich Unravel ungespielt angespielt. Der Stil ist echt hübsch und das Leveldesign hat einige gute Ideen gezeigt. Spielerisch ist das Ding absolut straight forward (laufen, schieben, klettern). Interessanter Titel. Ich freue mich drauf.
XBOX: In der grünen Microsoft Ecke habe ich lediglich den neuen Controller ausprobiert. Zwar ein nettes Teil, für mich aber zu wenig um den Preis zu rechtfertigen.
Playstation: Auch in der blauen Sony Ecke habe ich mich nur kurz aufgehalten um Tearaway zu spielen. Der Ps Vita Teil hatte es mir letztes Jahr schon sehr angetan und der Ps4 Titel steht dem augenscheinlich in nichts nach.
Riot: glänzte dieses Jahr durch Abwesenheit. Ich bin selber kein LoL Fan habe aber den ein oder anderen bissigen Kommentar gehört und sogar jemanden mit dem Schild „Riot, Report for AFK” gesehen.
Nintendo: Gegenüber dem starken Auftritt von letztem Jahr, hatte Nintendo diesmal erstaunlich wenig zu bieten. Ich habe ein wenig bei Starfox über die Schulter geguckt, wollte mich aber selber nicht für den Titel anstellen. Sah ganz spaßig aus.
Cosplay Village: Der Cosplay Bereich diente mir dieses Jahr gewisser Maßen als Chillout-Area, wo ich einfach mal mit ein paar Leuten gequatscht habe, wenn ich gerade auf nichts anderes Lust hatte.
Die K-Pop Tanzgruppe Stardream Entertainment, die vergangenes Jahr eine ziemlich coole Show geliefert hatte, hat auch dies Mal einen verdammt coolen Auftritt abgeliefert.
Die zahlreichen Cosplayer (gefühlt mehr als letztes Jahr) haben sich, Riots Fehlen zum Trotz, vermehrt auf LoL Charaktere konzentriert und ein paar sehenswerte Kreationen präsentiert. Besonders erwähnenswert finde ich diesen Herren.
Ansprechen möchte ich auch die Meet the People Aktion, die im Rahmen des Cosplay Village organisiert wurde. Hier konnte man sich ein Postfach einrichten lassen und sich einen korrespondierend nummerierten Aufkleber an gut einsehbarer Stelle auf den Leib kleben. Sinn dahinter war, schüchternen Menschen zu ermöglichen Personen anzusprechen (indem sie sich die Nummer der Person merken und eine Nachricht in deren Postfach hinterlassen). Leider bin ich selber erst am Nachmittag des Sonntags darauf aufmerksam geworden, als es sich nicht mehr gelohnt ein Postfach einzurichten oder Leute anzuschreiben.
Zuletzt noch Grüße an die Gaming Ecke in der ein einsamer Fernseher zum Smash oder Mario Kart zocken stand.
Retroecke: Es gab hier wieder viel zu sehen und zu zocken. Zum Beispiel konnte ich zum ersten mal einen Virtual Boy ausprobieren (und ich fand ihn gar nicht so schlecht).
Indie: Der Bereich in dem ich klar am meisten gesehen habe. Zum Beispiel war Cross Code vertreten, zu dessen Finanzierung ich selber vor ein paar Monaten beigetragen habe. Kingdom hat es mir mit seiner hervorragenden Grafik auch ziemlich angetan und das auf der E3 gezeigte Beyond Eyes war interessant (wenn auch schleppend langsam).
Mechandise: gab es noch mehr zu kaufen als schon letztes Jahr. Der Fokus scheint sich zunehmend zu Anime/Manga zu verschieben und immer weniger Videospiele zu bieten. Mich soll es aber nicht stören, da ich sowieso nicht sonderlich viel Merch mag.
USK Stand: Die letzten Jahre habe ich ihn eher ignoriert. Diesmal wurde ich von einem Mitarbeiter den ich am Samstag kennengelernt habe eingeladen doch mal vorbeizuschauen und da konnte ich nicht nein sagen. Der USK Stand richtet jährlich ein Quiz auf der Gamescom aus, wo Besucher ihr Gamingwissen unter Beweis stellen können. Es war eine angenehme Atmosphäre und in der Crowd habe ich direkt nochmal ein paar Leute kennengelernt.
RocketbeansTV: war diese Messe sehr stark vertreten. Nicht nur, dass die Bohnen in einem für Publikum einsehbaren Studio produziert haben und immer gerne für einen Händedruck oder ein Autogramm bereit waren. Sie waren auch auf so vielen Bühnen vertreten, dass sicher jeder Rocketbeans Fan auf seine Kosten gekommen ist.
Video Games Live: ist wahrscheinlich nicht jedem ein Begriff. Es handelt sich um einen Orchester Live Act, in dem Videospiel Musik aufgeführt wird. Jeden der vier Gamescom Abende gab es einen Auftritt; ich habe den am Samstag besucht.
Das Konzert war der absolute Hammer! Die Musik war spot on, im Sinne der Originale und doch durch das Orchester verfeinert. Das ganze wurde mit einer Menge Insider und Fanservice moderiert. So muss ein Videospielkonzert aussehen!
Guitar Hero Live: Der neue Guitar Hero Teil fährt endlich mal eine neue Gitarre auf. Das neue Design, bei dem nicht fünf einzelne, sondern drei Button Pärchen befestigt sind, gefällt mir auf den ersten Blick gut, allerdings sind die Knöpfe sehr schlecht griffig und blieben klemmen, wenn ich sie nicht genau gerade gedrückt habe. Ein absoluter Flow-Breaker.
Das die früher immer animierten Hintergrund Videos durch aus der ersten Person gefilmte Live-Action ersetzt wurde, ist die dämlichste Idee die ich auf der ganzen Messe gesehen habe. Die Videos sind völlig überzeichnet und lächerlich, zogen mich deshalb eher aus der Immersion, als diese zu verstärken.
Darüber hinaus fallen Schlagzeug und Mikro als spielbare Instrumente weg.
Im großen und ganzen eine klare Verschlechterung gegenüber den vorherigen Guitar Hero Ablegern.
Alles in allem hatte ich wieder mal eine ganze Menge Spaß. Ich habe viele coole Shows gesehen, interessante Leute kennengelernt und nicht zuletzt gute Games gezockt.
Die Gamescom bleibt eben hervorragend.
Bis nächstes Jahr
Die heilige Messe ist zwar erst nächste Woche, aber da ich für kommenden Mittwoch den SGDQ Post vorgesehen habe, gibt es den Pre-Gamescom HYPE (!) schon heute.
Die vergangene Gamescom war der absolute Hammer (wie hier nachzulesen ist).
Ich hatte vier Tage am Stück einen Riesenspaß, habe coole Leute getroffen, eine Smash Bros Trophäe gewonnen und sogar ein bisschen gezockt.
Die geballte Energie der Community hat mich dazu inspiriert diesen Blog zu starten, der mit über 100 Einträgen hin und wieder mal etwas nützliches vermittelt hat.
Auch für dieses Jahr habe ich mir wieder großes vorgenommen, (Trommelwirbel) nämlich weniger zu planen.
Ja, ganz genau. Letztes Jahr hatte ich den größten Spaß in den spontan entstandene Situationen; wenn ich mich einfach irgendwo angestellt habe, weil die Schlange kurz war oder ich mit willkürlich gewählten Leuten gesprochen habe.
Einzig ein Community Treffen steht fest auf dem Plan. Daneben habe ich natürlich noch ein paar Ideen, zum Beispiel möchte ich dieses Jahr mehr Indie Games anzocken und mit deren Entwicklern quatschen.
Apropos Community Treffen. Falls irgendwer das hier liest sich auf der Messe treffen möchte, kann mich am Freitag ab 16:00 Uhr auf dem Let's Player Strich (zwischen Halle 5 & 6) abpassen. Ich bin der Typ der so aussieht wie ich... (falls jemand das in Erwägung zieht und genauere Anweisungen braucht, schick mir eine Mail)
Soviel von mir, jetzt aber husch husch, zurück zu den SGDQ!
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich verdammt viel meiner Freizeit in die falschen Dinge stecke. Ich sehe mir unzählige Meinungen, Reviews und Kommentare, auf Youtube, Blogs und Ähnlichem an ohne mich dabei überhaupt für das besprochene Spiel zu interessieren oder etwas zum Thema beitragen zu können.
An manchen Tagen bleibt mir kaum noch Zeit selber das Gamepad in die Hand zu nehmen und mich dem Spielen zu widmen.
Deshalb der Aufruf: weniger in Blogs, News und Youtube stöbern und mehr zocken!
Und genau deshalb halte ich den heutigen Blog symbolisch kurz und komme zu einem frühen Ende!
Da seit dem letzten mal schon wieder... *stöberstöber ein Monat vergangen ist, bediene ich mich heute zum x-ten mal an Sm4sh als Aufhänger für den Blog Artikel. Allerdings geht es diesmal nicht um die Exzellenz des Gameplays, das herausragende Balancing und den krassen Style.
Nein, heute rede ich über den Spielaspekt der mich am zweit meisten stört (über den Lag hatte ich ja schon gesprochen), nämlich über Spieler, die online einen schlechten Stil an den Tag legen. Ich betone diese Formulierung bewusst, da ich mich nicht nur auf Troller oder Spammer beziehe.
Von einem stilvollen Spieler spreche ich, wenn ein Spieler ein Spiel um des Spieles willen spielt, wenn er danach trachtet die höchste Stufe der Meisterschaft, die man als imb4 skillz bezeichnet, zu erlangen, er versucht eine großartige Erfahrung für alle Beteiligten zu schaffen.
Stillos sind Jene, die einzig um zu gewinnen oder um gute Werte in der Statistik stehen zu haben spielen, die den Gegner verspotten und beleidigen, wenn sie vorne liegen, und die das Match nicht mehr ernst nehmen, sobald sie einmal das nachsehen haben, und dadurch dem Gegner den Triumph des verdienten Sieges verweigern.
Um es auf Smash zu spezifizieren: wer nur eine einzige Kombination benutzt zeigt keinen Stil. Zugegeben, es gibt eine ganze Menge starke und gleichzeitig einfache Strategien in Smash (im folgenden „n00b-strats”) deren Anwesenheit, in Anbetracht des großen Anteils an casual Spielern, absolut berechtigt ist. Aber eine n00b-strat zu benutzen hilft nicht das eigene Spiel zu verbessern, im Gegenteil. Meistens trainiert man sich dadurch Verhalten an, welches in vielen Situationen einfach schlecht ist.
Vielleicht liegt es daran, dass die n00b-strat der einfachste Weg ist zwischen vielen Niederlagen auch mal einen Treffer zu landen oder ein Spiel zu gewinnen, vielleicht ist der Spieler auch schlicht zu faul, um sich mit der Materie auseinander zu setzen.
In beiden Fällen zeigt er mir aber, dass er nicht hier ist um ein gutes Match zu zeigen. Er versucht nicht die volle Güte aus dem Spiel zu kitzeln. Er hat keinen guten Stil.
Auf der anderen Seite des Skill-Spektrums sieht es aber nicht unbedingt besser aus. Oft wird schlechteren Spielern Respektlosigkeit entgegengebracht, indem an ungebührenden Stellen Taunts geworfen werden oder man einem fallenden Feind hinterher springt um noch einen Treffer zu setzen.
Auch solches Verhalten bezeichne ich als stillos, da der Spieler das Spiel nur als Medium benutzt sich über andere zu stellen.
Natürlich gibt es Stillose in allen kompetitiven Multiplayern. Überall gibt es Leute die afk gehen, das Spiel vorsätzlich verzögern oder Ähnliches, und immer wieder wird meine Spielerfahrung dadurch verschlechtert.
Abschließend nur so viel: ich habe viel lieber ein Spiel mit ausschließlich schlechten Mitstreitern, das wir haushoch verlieren, als ein Spiel mit einem einzigen stillosen Spieler, der ein einnehmendes Spiel zu repetitiver Arbeit macht.
P.S. The Jam is on on on!
Es geht direkt los mit einer völlig unerwarteten Nachricht, die Kotaku mir am Dienstag unvermittelt ins Gesicht schlug. Skywind lebt! Ich weiß schon nicht mehr, wann ich davon gehört hatte, dass ein paar Hobby Entwickler Morrowind in der Skyrim Engine nachbauen wollen.
Da ich Morrowind nicht gespielt habe, bin ich durchaus interessiert, aber das ganze scheint ja noch eine Weile zu brauchen.
Das ziemlich abgefuckte Spiel Hatred, in dem man einen Amoklauf spielt, hat sich in das Internet hinaus getraut und wird schwer diskutiert.
Ich finde Kontroverse als Selling-Point zu benutzen, ziemlich schwach und da das Spiel nicht mal sonderlich gut aussieht, werde ich es einfach mal ignorieren.
Rainer Schauder hat ein qualitatives Video hochgeladen, das ich hier verlinke.
In der Community gab es diese Woche erstaunlich viel Stunk. Und zwar nicht Seitens der Community. Ganz im Gegenteil. Sowohl Robin, von GIGA, als auch der hiermit zweimal verlinkte Rainer Schauder finden klare Worte darüber, was sie im Moment an der Gaming-Community stört.
Das Troll und Hater Problem gibt es ja jetzt schon etwas länger und tangiert mich fast gar nicht mehr. Ich kann natürlich nachvollziehen, weshalb die Jungs angepisst sind, aber ich vertrete mittlerweile schon recht lange die Meinung, den Dummen doch einfach ihre Dummheit zu lassen. Sollen die doch haten und trollen und in ihren Löchern verfaulen. Wenn ein Kommentar Bullshit ist, dann lasse ich ihn Bullshit sein. Ich sehe keinen Grund Menschen, die ihre Handlungen und Meinungen eh nicht reflektieren, zu belehren oder zu korrigieren.
Haters gonna hate. Trolls gonna troll. Gamers gonna play.
Bewegungssteuerung und VR Brillen scheinen nicht genug, um die Virtualität reeller zu machen. Die Firma Dextra Robotics arbeitet an einem Apparat um physische Widerstände zu simulieren. Das ganze ist schon irgendwo interessant, aber wie bei vielen Anderen experimentellen Prototypen stellt sich mir die Frage: Wird es dafür einen nützlichen Verwendungszweck geben?
Wer die Pressekonferenzen zur Gamescom angesehen hat, dem wird wahrscheinlich, aufgrund seines sonderbaren Looks, das Spiel "Tomorrow Children" aufgefallen sein. So wirklich viel gab es zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht zu sehen, weshalb ich eher verwirrt neugierig war.
Wie dem auch sei. IGN veröffentlichte diese Woche ein Interview mit einem der Hauptverantwortlichen. Das Setting des Spiels ist an den Marxismus der Sovietunion angelehnt, das Gameplay orientiert sich zum Teil an Minecraft.
Meine Neugier ist ein wenig gestiegen, aber verwirrt bin ich trotzdem immer noch. Ich weiß noch nicht so recht, was daraus werden soll.
Weil ich ein netter Kerl bin und ich heute nicht so viel zu erzählen hatte, verlinke ich spontan zwei andere Blogs, die ich selber gerne und regelmäßig lese.
Einmal haben wir den Blog von Rainer Schauder, den ich über seine Youtube Präsenz kenne.
Zum Zweiten den neusten Artikel aus Kais Kolumne, von der Website Gameplane.de, der sich mit dem Luxus-Problem des Überflusses beschäftigt.
Vergangenes Wochenende habe ich eine persönliche Challenge, nach mehreren Monaten inkonsequenten Zockens, endlich abgeschlossen. Ziel darin war es, die Team ICO HD Collection auf 100% zu spielen, sprich alle Achievements in ICO und in Shadow of the Colossus an mich zu reißen.
Grund genug, mich mit der Frage auseinander zu setzten, welcher Anreiz überhaupt hinter Achievements steckt und warum manche Leute (wie ich) sich sogar selbst Aufgaben ausdenken, um ihren voll gestopften Alltag noch weiter zu füllen.
Achievements wirken auf den ersten Blick wie unwichtiges Füllwerk, und genau das sind sie auch, wenn ich es mir recht überlege! Durch ein paar schnell zusammen gezimmerte Trophäen lässt sich die potentielle Spielzeit ohne große Mühen und Entwicklungskosten um ein ganzes Stück strecken.
Wem es zu doof ist 200 Tauben zu erschießen oder mit jedem einzelnen Charakter den Arcade Mode durch zu spielen, der kann nach dem Abspann das Spiel einfach abschalten ohne etwas zu verpassen.
Wer wiederum gerne noch länger spielen will, weil ihm das Spiel so gut gefallen hat (oder die Spielzeit so lächerlich kurz war), der bekommt ein einfaches Mittel in die Hand gelegt noch mehr Zeit zu verschwenden verbringen.
Als nettes Beiwerk bekommt man Gamerscore oder Psn Level, eine Pseudo-Belohnung, die nicht im Geringsten von Nutzen ist und trotzdem ein gutes Gefühl in der Magengegend verursacht.
Aber ich tue den virtuellen Errungenschaften ein wenig Unrecht. Natürlich sind Achievements nicht die Essenz des Zockens, ohne die Videospiele gar nicht mehr vorstellbar wären.
Darum geht es auch gar nicht, sondern es geht darum Freude zu haben.
Manche Dinge möchte man einfach machen, weil man die Idee gut findet oder weil man wissen möchte ob man das Durchhaltevermögen hat.
Es ist doch egal, ob ich jetzt einen Marathon laufen will oder ob ich versuche Mirrors Edge in einer Stunde durch zuspielen. Beides erfordert Training und Konzentration über einen langen Zeitraum. Beides sind Herausforderungen, die nicht jeder schafft und auf deren Abschluss man durchaus Stolz sein kann.
Und da haben wir einen sehr wichtigen Punkt, der gute Achievements von schlechten Unterscheidet. Sind sie eine echte Herausforderung? Eine für die man ausdauernd oder besonders gut sein muss? Oder sind sie einfach nur mit Arbeit verbunden?
Mit einer Komplettlösung die Hundert Federn in Assassins Creed 2 zu sammeln ist langweilig.
Aber wie sieht es damit aus, alle Level in Super Meat Boy mit A+ abzuschließen? Das ist ziemlich schwierig! Das schafft man nur wenn man wirklich gut ist und die Zähne zusammenbeißt.
Auf keiner LAN wurde je damit geprahlt alle Federn in AC 2 gesammelt zu haben (zumindest hoffe ich das), aber Super Meat Boy kann man in einer hitzigen Diskussion über Skill durchaus auf den Tisch bringen.
Am Ende bleibt es aber jedem selber überlassen, was er als erreichenswert erachtet und was nicht.
Ich hatte viel Spaß mit meiner Team ICO Challenge und bin stolz darauf sie durchgezogen zu haben, genauso wie ich stolz auf die Smash Bros (The Fanboy Guy again) Medaille, die ich auf der Gamescom erstritten habe.
Andere sind stolz darauf in Call of Duty einen KD von über 2 zu haben oder Dark Souls ohne zu sterben gespielt zu haben.
Moment mal, ich bin noch nicht darauf eingegangen, wie man so eine Challenge überhaupt durch zieht.
Jeder Depp kann sich eine Challenge ausdenken und sie dann nicht machen. Ein Beispiel: Alle Quests und Dungeons in Skyrim auf höchster Schwierigkeit schaffen, ohne die Schnellreise- oder die Wartefunktion zu benutzen und ohne Auto-Save.
Eine Challenge für eine Legende, aber wie bringt man sich dazu nach einer Woche nicht abzubrechen, sondern am Ball zu bleiben? Hier ein paar Punkte dazu:
1. Das Ziel eindeutig definieren und einen Handlungsablauf aufstellen.
Man sollte genau wissen wo man hin will und wie man hin kommt, damit man immer weiß, was der nächste Schritt ist.
Die Challenge, wie ich sie oben beschrieben habe, ist schon ziemlich klar strukturiert, aber wie sieht es mit Sonderfällen aus: muss ein Quest der mehrere Enden hat mehrmals gespielt werden? Dürfen Komplettlösungen benutzt werden?
Und wie sieht es mit der Spielabfolge aus? Werden Quests und Dungeons Gebiet nach Gebiet abgegrast um Laufwege zu minimieren oder werden zusammenhängende Quests am Stück gespielt für mehr Übersichtlichkeit? Welche Skills werden gelevelt und welche Ausrüstungsgegenstände und Zauber sind unumgänglich?
2. Das Anliegen öffentlich machen.
Jemand anderem eine Niederlage einzugestehen ist hart. Wenn man einmal im Freundeskreis verbreitet hat was man tut, ist die Hemmschwelle aufzuhören schon sehr viel größer.
3. Zeit einräumen.
Wer nur hin und wieder mal spielt kommt nicht gut voran. Man muss regelmäßig an seinem Ziel arbeiten und die dafür nötige Zeit fest in den Tagesablauf einplanen.
Grundsätzlich ist man mit 3 bis 4 Stunden in der Woche gut dabei, aber für eine umfangreiche Challenge wie das vorige Beispiel sollte man sich häufiger hinsetzen. Nichts demotiviert so sehr, wie das Gefühl nicht weiter zu kommen. Das leitet direkt zu meinem letzten Punkt über.
4. Wahrnehmen was schon geschafft wurde.
Es ist jedes mal ein gutes Gefühl einen Punkt auf dem Handlungsplan abhaken zu können. Und wenn man mal ein Motivationstief hat, kann ein Blick auf das Geschaffte neuen Mut bringen, die kommenden Aufgaben auch schaffen zu können.
Also geh hin und erreiche Dinge, auf die du stolz sein kannst.
Den heutigen Blog lasse ich mit ein paar spontanen Anregungen sanft ausklingen:
-Dark Souls durchspielen ohne eine Nahkampfwaffe zu benutzen.
-Einen Cup in Mario Kart gewinnen, bei ununterbrochenem Blick nach hinten.
-Alle Modern Warfare Titel an einem Abend durchspielen.
-Einen Metal Gear Solid durchspielen ohne entdeckt zu werden.
-Portal 2 durchspielen ohne zu lachen.
-Alle Enden von Heavy Rain sehen.
-Fire Emblem durchspielen, ohne einen Level neu zu laden oder zu sterben
-Valkyira Chronicles auf 100% spielen (für Masochisten)
Ich möchte mit einer kleinen Geschichte beginnen.
Es ist Donnerstag Abend nach der Gamescom und ich sitze in der S-Bahn, auf dem Weg nach Hause. Das Ganze Abteil ist voller Nerds, die meisten schleppen billige Goodies mit sich rum, es gibt ein paar Cosplay und fast jeder hat ein buntes USK-Bändchen am Arm (die blöden aus Plastik).
Ich stehe an einer der Türen und genieße, mit Blick aus dem Fenster, die an mir vorbeiziehende Landschaft. Hinter mir stehen zwei Herren mittleren Alters, gelangweilt an die gegenüberliegende Tür gelehnt.
"Warum ist das eigentlich so voll, heute?" fragt der Eine unvermittelt.
"Es ist doch gerade Gamescom. Diese Videospielmesse," antwortet sein Freund.
Ersterer schüttelt verständnislos den Kopf: "Finde ich total sonderbar, sich den ganzen Tag mit Computerspielen zu beschäftigen. Geht doch mal unter die Leute."
Ich bin also auf dem Rückweg, von einem Event, das mit über 300 000 Besuchern die größte Messe in Köln ist, und muss mir anhören ich hätte kein Sozialleben.
Natürlich ist dieser Gentleman auch nur ein Opfer seiner eigenen Eindrücke und Empfindungen, deshalb sah ich davon ab mich um zudrehen und ihm meine Meinung zu sagen.
Stattdessen beschäftige ich mich nun an dieser Stelle mit den Zusammenhängen zwischen Games und sozialer Interaktion.
Es ist natürlich leicht in heutiger Zeit, Internet und Social Media mit Videospielen in Verbindung zu bringen, aber zunächst möchte ich einen gewagten Sprung zurück tun und mich von den Anfänge des Gamings aus vorarbeiten.
Und in der Tat werde ich gleich fündig.
"Tennis for two", das erste Videospiel aller Zeiten und geistiger Vorgänger von "Pong", ist ein Zwei-Spieler Titel.
Schon klar, KI ist schwer zu programmieren und damals kannte man sich noch nicht mit der Materie aus (das Ding lief auf nem Oszilloskop!!), aber dennoch finde ich es bemerkenswert, dass sich schon die ersten Gehversuche in die richtige Richtung bewegten.
Erst Jahre später werden Games populär. Man spielt in Arcade-Hallen, da Computer zu jener Zeit noch nicht für den Heimgebrauch bezahlbar waren.
Davon abgesehen, dass man hier quasi unvermeidlich andere Menschen antrifft, basieren Arcade-Games darauf einen Highscore, also eine möglichst hohe Anzahl an Punkten, zu erzielen, der wiederum mit den Leistungen von anderen Spieler verglichen wird.
Es entsteht ein Wettbewerb unter den Spielern, quasi ein Turnier, wie man es z.B. aus der Leichtathletik kennt. Das perfekte Umfeld um Rivalität und Freundschaften entstehen zu lassen.
Seit den 80er Jahren eroberten Heimcomputer und Spielkonsolen schließlich die Wohn- und Arbeitszimmer der Mittelschicht. Das erste mal seit über zwanzig Jahren wird auch alleine gezockt.
Noch ist das nerdige Hobby zu teuer, als dass jeder eine eigene Konsole besitzen kann. Sehr viel günstiger ist es da, sich mit Freunden zum gemeinsamen spielen zu verabreden, sei es im Coop oder abwechselnd. Spiele zu leihen (und zu kopieren) kommt in Mode.
Eine glorreiche Zeit.
2005, Microsoft bringt die X-Box 360 auf den Markt. Ein Jahr später zieht Sony mit der Playstation 3 nach. Zwei erschwingliche Konsolen mit tadellosem Internet-Dienst beginnen den Markt zu dominieren.
Mit den neuen Konsolen entdecken Publisher das Netz für sich; immer mehr Titel haben einen Online-Modus, immer weniger können Coop gespielt werden.
Spätestens mit MMOs und Free-to-play braucht niemand mehr aus dem Haus zu gehen, um alles zu spielen, was der Markt zu bieten hat.
Ist der Gamer von heute also vereinsamt?
Physisch gesehen, ja. Denn ich muss ehrlich sein: den größten Teil der Zeit bin ich die einzige Person in meinem Zimmer.
Niemand guckt mir über die Schulter, wenn ich mein Können zur Schau stelle und niemand ist da um mit mich für mein Versagen aus zulachen und alles besser zu wissen.
Wenn ich mit meinen Freunden spielen will schicke ich eine kurze Nachricht bei Facebook oder rufe über Skype an. Minuten später sind wir im Spiel.
Darüber darf aber nicht vergessen werden, dass ich eben doch sozial interagiere.
Ja, ich telefoniere nur, oder lese nur eine Nachricht, was sicherlich eine geringere Qualität als ein Treffen hat, aber dafür viel häufiger als vorher.
Früher habe ich mich am Wochenende verabredet (ein oder zwei Tage), heute treffe ich mich jeden zweiten Tag zum spielen, chatten, diskutieren. Selbst wenn ich in League of Legends dafür geflamed werde einen Last-Hit "gestohlen" zu haben, ist das sozialer als das Lesen eines Buches.
Über Foren, Youtube und Public Games lerne ich immer wieder neue Leute aus der ganzen Welt kennen (korrigiere: der ganzen industrialisierten Welt) und tausche mich über mannigfaltige Themen aus.
Ich habe einen Blog(!) in dem ich meine Gedanken zu einem Tropfen bündeln und sie in den Ozean des Internets schleudern kann.
Ein- bis zweimal im Monat treffe ich mich persönlich mit Freunden, die nach wie vor für mich erreichbar sind, auch wenn ich sie mal ein paar Wochen nicht gesehen habe.
Und dann gibt es immer noch solche Events wie die Gamescom, wo sich so viele nette Leute aus ihrer Wohnung trauen, dass Mancher sich über Platzmangel beschwert. Alle geeint unter einem Hobby.
Gaming mag für Außenstehende sonderbar wirken, aber soviel Sozialkontakt wie hier, hatte ich in keinem anderen Hobby!
Seit sie in Köln stattfindet, besuche ich die Gamescom jedes Jahr.
Diese war also meine sechste GC und bei Talos, für mich war es die bisher Beste.
Zunächst möchte ich ein großes Lob an die Organisation der Kölnmesse aussprechen: Endlich haben die Veranstalter ihre Lehre aus den vergangenen Jahren gezogen und die Besucherzahl besser kontrolliert. Klar war dieses Jahr zum ersten Mal die Tagestickets restlos ausverkauft, trotzdem waren die Hallen die Hallen zu jedem Zeitpunkt leer genug, um sich frei zu bewegen.
Auch der Einlass wurde durch bessere Einzäunung der Warteschlange verbessert. Außerdem wurde die Menge von der Security nur in kleinere Gruppen aufgeteilt durchgelassen, was das Gedränge der letzten Jahre verhinderte.
Einziger Kritikpunkt sind die USK-Bändchen, die wie im vergangenen Jahr aus doofem Plastik waren. Ich will wieder Stoffbänder!
Ich möchte nun auf das Standangebot eingehen, wobei ich nur auf jene Stände eingehen werde, die mich in irgendeiner Form interessiert haben:
Riot/League of Legends: Wow, riesengroße Anlage. Ich bin kein großer LoL Fan, fand aber trotzdem gefallen an der riesigen E-Sport Tribüne und dem stetigen Auflauf an Cosplayern (dazu später mehr).
Sony: Setzte auf die altbewährte Chiller-Lounge. Diverse Ps-Viten mit netten Indie-Games in einer schwer begehbaren Sitzsack-Landschaft, dazu auch dieses Jahr wieder Auftritte der "Flying Steps". Ersteres ganz nett, letzteres richtig Cool.
Die großen AAA Titel wie Blodborne habe ich mir nicht angesehen, da mir die Wartezeit zu lang war.
Blizzard: Hier habe ich mir ein bisschen Bühnenprogramm angesehen. Eine live-Vorführung des (mutmaßlich) WoW-Soundtracks und ein paar Hearthstone und SC2 Showmatches. Ich hatte meinen Spaß.
Borderlands Pre-Sequel: Ich habe Borderlands nie gespielt aber ein paar Freunde wollten sich das Spiel ansehen, deshalb bin ich mit. Als Laie konnte ich nicht den elementaren Unterschied zum Vorgänger erkennen, der das Anstehen gerechtfertigt hätte.
Nichtsdestotrotz hatte ich auch hier Spaß.
Evolve: Hätte ich mir gerne angesehen, aber als ich mit Freunden unterwegs war blieb keine Zeit und alleine wollte ich dann auch nicht.
Nintendo: SMAAAAAAAAAAASH BROOOOOOOOS!!! Ich liebe es einfach. Die eine Sache für die ich diesmal wirklich lange angestanden habe.
Denn Nintendo hatte sich für dieses Jahr eine feine Aktion ausgedacht: Wer nach einstündigem Anstehen, das kurze Handgemenge am 3Ds gewann durfte sich noch mal drei Stunden anstellen um dann auf der Bühne, an der Wii-U, mit Live-Kommentar, um eine sehr stylische Smash Bros Medaille kämpfen (die ich einfach unbedingt haben musste).
Habe die Medaille dann auch bekommen, aber natürlich erst nachdem ich drei Versuche brauchte um mich zu qualifizieren... ES HAT SICH TROTZDEM GELOHNT!
Außerdem: Splatoon war richtig gut! Hab ich mir auch gleich zweimal gegeben.
Meine Erwartungen waren nach der überraschenden E3 Ankündigung recht hoch, denn ich will endlich mal wieder ein frisches Multiplayer-Game spielen.
Das Gamplay war super geschmeidig und hat Lust auf mehr gemacht. Definitiv ein must have.
Bayonetta 2 habe ich mir aufgrund der kurzen Wartezeit auch noch angesehen. Sieht insgesamt gut aus. Der Schwierigkeitsgrad war mir zu niedrig, aber den kann man im fertigen Spiel bestimmt erhöhen. Dass der erste Teil beiliegen wird, kommt mir entgegen, da ich diesen noch nicht gespielt habe.
Lords of the Fallen: Klarer Dark Souls Klon. Der Stil gefiel mir gut, aber es war doch ziemlich einfach, was ein paar Hardcore Fans der Souls Reihe missfallen könnte.
Sherlock Holmes - Crimes & Punishments: Ein smartes Adventure, das einen guten Eindruck gemacht hat. Es wurden Zeugen verhört und in Rätsel-Minigames Beweise gesammelt.
Dragon Quest für Tablet: Interessiert mich eigentlich gar nicht, da ich kein Tablet habe, aber gucken kann man ja mal. Tadellose Umsetzung eines klassischen 3D Rollenspiels. Für Tablet besitzende Rollenspielfans einen Blick wert.
ESL: Es gab dieses mal leider kein Starcraft zu sehen, weshalb der ESL Stand dieses Jahr sehr uninteressant für mich war.
Eset: Hier gab es Starcraft! Kudos an HomerJ.de für das austragen der Eset-Masters.
Cosplay Village: Auf der Cosplay-Bühne habe ich mir spontan Gekijou (auf "One Piece" basierendes Theater) und die Tänzerinnen von Stardream Entertainment (tanzen zu K-Pop) angesehen.
Gekijou waren witzig, obwohl sie aufgrund unlauterer Umstände (ein Stau) in halber Besetzung auftreten mussten und eine Menge improvisieren mussten.
Stardream Entertainment sahen nicht nur gut aus, sondern tanzten auch so.
Eine der Damen verdient eine lobende Erwähnung (Meine High Tech Bilderkennung wähnt, dass es Julia war). Aufgrund eines technischen Problems entstand eine Pause, die von jener jungen Dame durch eine gekonnte Gesangseinlage überbrückt wurde.
Apropos gute Tänzer: Am Freitag gab es auf der Cosplay-Bühne einen scheinbar spontanen Dance-Battle zu sehen. Die Jungs zeigten richtig, richtig gute Moves.
Indie: Davon gab es wieder mal eine ganze Menge zu spielen und ich habe das Angebot bei weitem nicht ausgenutzt. Im Gedächtnis geblieben ist mir lediglich Dieselstörmers, denn der Entwickler war sehr nett.
SAE: Simelone! Wie viele Spiele gibt es, in denen man, Oculus Rift benutzend und schreiend eine Melonen Katze verteidigt.
Lasergame: Oh yeah! Falls ihr nicht wisst wovon ich rede: Im Lasergame gilt es, unter Zeitdruck, einen Gang zu durchqueren, der von lauter Laserstrahlen gekreuzt wird. Berühren eines Lasers bringt Strafsekunden.
Kudos an Sage, der in unserer kleinen Runde die Bestzeit geholt hat.
Merchandise: Ich beschränke mich auf eine lobende Erwähnung von Nerd.de die mir ein Shirt geschenkt haben, weil ich am Donnerstag der letzte Kunde des Tages war.
Retrostand: Zu guter Letzt, der Retro Stand. Ich mag ihn jedes Jahr sehr gerne. Man kann sich alte Hardware ansehen, man kann Kram zocken, den man noch nie gesehen hat, man kann mit Leuten über ollen Scheiß und die gute alte Zeit reden.
Toll.
Was mir ein bisschen sauer auf stieß ist die Tatsache, dass dieses Jahr ungefähr jeder Publisher sein eigenes MOBA vorgestellt hat. Ja, das Genre ist beliebt, und genau deshalb wirkt der Umstand wie aufwandsarme Geldmacherei.
Liebe Publisher, bitte nutzt eure Ressourcen doch für etwas kreativeres, mit dem ihr mir mehr als ein Gähnen aufs Gesicht zaubert.
Um
nun endlich zum Cosplay zu kommen: Es war der Hammer! Über die letzten
Jahre scheint sich die Szene in Deutschland nicht nur vergrößert,
sondern auch verbessert zu haben. Ich habe soviel gutes Cosplay gesehen,
dass ich mich nicht mal mehr an alles erinnere. Es gab überwiegend
LoL-Charaktere. Das wäre schlimm gewesen, wenn dadurch die Varianz an
Cosplay verringert worden wäre. Aufgrund der Vielzahl an Kostümierten
bereicherten die Riot Anhänger das Gesamtbild.
Dieses Jahr habe ich eine ganze Menge Leute kennengelernt, an die an dieser Stelle meine Grüße raus gehen. Ihr seid mir sehr sympathisch und ich möchte auch vor der nächsten Gamescom mit euch Kontakt halten.
Allgemein war die Stimmung auf der Messe sehr herzlich. Ich habe einige gute Gespräche in Warteschlangen und Gängen geführt, mit Leuten deren Namen ich nicht einmal erfahren habe. Meistens wurde nur kurz ein Gag gerissen, bevor es weiterging, aber ein- zweimal konnte ich auch einen Messetipp geben bzw. bekommen.
Abschließend: Das Spieleangebot war großartig. Ich habe viele wunderbare Titel gezockt. Die Messe war nicht so voll und dadurch entspannter als sonst.
Ich habe neue Kontakte geknüpft und gute Shows gesehen.
Ich hatte eine ganze Menge Freude.
Danke dafür.
Danke Gamescom.
Am 05.08.2015 sehen wir uns wieder.