Ich will nicht lange um den heißen Brei herum reden. Zum Summer Sale habe ich mir endlich die Steam Version von Valkyria Chronicles zugelegt. Ich habe mich entschlossen mir nun die Zeit zu nehmen um das Spiel die kommenden Wochen/Monate wieder zu spielen.
Es ist länger her, dass ich diesen hervorragenden Titel zuletzt gespielt habe und auch die diversen DLC, die ich auf der Ps3 Version ausgelassen hatte, möchte ich endlich zu Gesicht bekommen.
Valkyria Chronicles ist ein Spiel das ich feiere, das ich ohne zu zögern in jede Topliste schreiben würde und das ich jedem empfehlen, der auch nur entfernt vom Genre ist.
VC ist dieses eine Spiel aus Tausend, bei dem man glaubt, man wisse woran man ist und dann positiv überrascht wird.
Kürzlich habe ich mal wieder über das Dasein als Gamer und den Sinn des Lebens philosophiert und mir ist klar geworden, dass nicht die Menge der gezockten Games meine Glückseligkeit definiert, sondern die Qualität der Zeit, die ich spielend verbrachte.
Und nachdem ich die letzten Monate viele, zum Teil durchwachsene, Games gespielt und mich öfter als nötig über den Lag in Smash Bros aufgeregt habe (arghhh!), möchte ich mir wieder die Zeit nehmen, einfach mal gut zu zocken.
Da ich jedoch ohne anständigen Twist nun mal nicht ich wäre, sage ich eine neue Challenge an. Ich werde mir den lang gehegten Traum erfüllen das Spiel auf der höchsten Schwierigkeit auf 100% zu spielen. Damit ich diesmal konzentriert bei der Sache bleibe und nicht monatelange Pausen einschiebe, setze ich mir ein (großzügiges) Zeitlimit von einem Jahr. Ich runde auf Mittwoch ab und setze den 13. Juli 2016 als Deadline.
Top. Die Challenge. Gilt!
Edit: Challenge abgeschlossen am 15. November 2015
Posts mit dem Label Pile of Shame werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Mittwoch, 15. Juli 2015
Mittwoch, 10. Juni 2015
Leidenschaft vs Ambition
In letzter Zeit fällt mir mal wieder überdurchschnittlich oft auf, wie wenig Zeit ich habe um Zocken mit meinen restlichen Pflichten unter einen Hut zu bekommen. Die Uni fordert (zurecht) den größten Teil meiner Zeit, Sport und Haushalt tun ihr übriges um meine frei gestaltbare Zeit weiter runter zu brechen.
Was die gefühlt viel zu wenigen Stunden angeht die mir übrig bleiben stehe ich jedes mal aufs neue vor einer unangenehmen Wahl: soll ich mich an die weitere Besteigung meines Pile of Shame machen (zwar eine nicht bewältigbare Aufgabe, aber dennoch unweigerlich Teil meines Lebenssinn), oder soll ich an meinem aktuellen Design Projekt weiter arbeiten um mich dem (theoretisch erreichbaren) Endziel, der beste Game Designer aller Zeiten zu werden, zu nähern?
An beiden Enden kann ich ohne Zweifel beliebig viel Zeit investieren ohne jemals das jeweils andere Ende zu erreichen.
Die naheliegendste Lösung ist, meine Zeit gleichmäßig zu verteilen. So wirklich zufrieden bin ich damit aber nicht, wenn ich bedenke, dass es sich, bezüglich meiner Design Karriere, langfristig auszahlen würde, früh viel Zeit zu investieren, ich also diesen Pfad höher gewichten sollte.
Andererseits ist Zocken die greifbarere Aufgabe, die mich nebenbei motiviert am Ball zu bleiben und meinen Horizont zu erweitern.Jedes Spiel Die meisten Spiele haben ein klares Ziel, mit mindestens einem offensichtlichen Weg zu diesem (blinkende Pfeile, Markierungen auf der Minimap etc.). Ein großartiges Portfolio hingegen ist ein abstrakteres Ziel und es gibt unzählige Wege zu bedenken, von denen jeder gut oder schlecht sein kann. Da verlässt mich an einem kraftlosen Tag schon mal der Mut.
Viel Zeit in einen Blogpost zu stecken wird mein Problem wohl auch nicht lösen (es sei denn du hast ein logisch nachweisbar korrektes Verfahren, um mein Problem optimal zu lösen und möchtest es mit mir teilen), deshalb halte ich mich nun zurück.
Nur noch dieses motivierende (und lustige) Video aus der aktuellen Beef Staffel und ich bin raus.
Was die gefühlt viel zu wenigen Stunden angeht die mir übrig bleiben stehe ich jedes mal aufs neue vor einer unangenehmen Wahl: soll ich mich an die weitere Besteigung meines Pile of Shame machen (zwar eine nicht bewältigbare Aufgabe, aber dennoch unweigerlich Teil meines Lebenssinn), oder soll ich an meinem aktuellen Design Projekt weiter arbeiten um mich dem (theoretisch erreichbaren) Endziel, der beste Game Designer aller Zeiten zu werden, zu nähern?
An beiden Enden kann ich ohne Zweifel beliebig viel Zeit investieren ohne jemals das jeweils andere Ende zu erreichen.
Die naheliegendste Lösung ist, meine Zeit gleichmäßig zu verteilen. So wirklich zufrieden bin ich damit aber nicht, wenn ich bedenke, dass es sich, bezüglich meiner Design Karriere, langfristig auszahlen würde, früh viel Zeit zu investieren, ich also diesen Pfad höher gewichten sollte.
Andererseits ist Zocken die greifbarere Aufgabe, die mich nebenbei motiviert am Ball zu bleiben und meinen Horizont zu erweitern.
Viel Zeit in einen Blogpost zu stecken wird mein Problem wohl auch nicht lösen (es sei denn du hast ein logisch nachweisbar korrektes Verfahren, um mein Problem optimal zu lösen und möchtest es mit mir teilen), deshalb halte ich mich nun zurück.
Nur noch dieses motivierende (und lustige) Video aus der aktuellen Beef Staffel und ich bin raus.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Viel zu viele Meinungen...
In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass ich verdammt viel meiner Freizeit in die falschen Dinge stecke. Ich sehe mir unzählige Meinungen, Reviews und Kommentare, auf Youtube, Blogs und Ähnlichem an ohne mich dabei überhaupt für das besprochene Spiel zu interessieren oder etwas zum Thema beitragen zu können.
An manchen Tagen bleibt mir kaum noch Zeit selber das Gamepad in die Hand zu nehmen und mich dem Spielen zu widmen.
Deshalb der Aufruf: weniger in Blogs, News und Youtube stöbern und mehr zocken!
Und genau deshalb halte ich den heutigen Blog symbolisch kurz und komme zu einem frühen Ende!
An manchen Tagen bleibt mir kaum noch Zeit selber das Gamepad in die Hand zu nehmen und mich dem Spielen zu widmen.
Deshalb der Aufruf: weniger in Blogs, News und Youtube stöbern und mehr zocken!
Und genau deshalb halte ich den heutigen Blog symbolisch kurz und komme zu einem frühen Ende!
Mittwoch, 22. April 2015
Keine Zeit zum zocken
Leider ist genau das bei mir im Moment der Fall.
Das Semester hat Anfang des Monats begonnen und gibt mir, von der Anwesenheit in der Uni abgesehen, eine ganze Menge an Übungen und Nachbearbeitung auf. Der Female Link Jam biegt in die letzte Woche ein und verlangt mir einiges an Zeit ab, wenn ich noch rechtzeitig fertig werden will.
Wenn ich dann mal 2-3 Stunden frei machen kann, steht crunchyroll mit der aktuellen Anime Season schon bereit und mindestens ein Youtube Channel hat ein interessantes Video hochgeladen.
Dass ich im Moment wieder vermehrt Smash spiele hilft mir gegen meinen Pile auch nicht weiter (da verzichte ich aber auch nicht drauf, yo!).
Schreibe ich diesen Post also nur um mimimi loszuwerden?
Nein, das ist es nicht. Die Botschaft, die ich heute übermitteln will ist, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Ja, im Moment zocke ich kaum und meine Motivation ist so auf Halbmast, aber kommenden Monat sieht das schon ganz anders aus. Dann ist der Jam vorbei und ich muss den Mario Kart DLC (Morgen!) nicht mehr in meine Zeitplanung einbauen.
Ich verabschiede mich mit den Worten: auch die dunkelste Stunde, hat nur 60 Minuten.
Das Semester hat Anfang des Monats begonnen und gibt mir, von der Anwesenheit in der Uni abgesehen, eine ganze Menge an Übungen und Nachbearbeitung auf. Der Female Link Jam biegt in die letzte Woche ein und verlangt mir einiges an Zeit ab, wenn ich noch rechtzeitig fertig werden will.
Wenn ich dann mal 2-3 Stunden frei machen kann, steht crunchyroll mit der aktuellen Anime Season schon bereit und mindestens ein Youtube Channel hat ein interessantes Video hochgeladen.
Dass ich im Moment wieder vermehrt Smash spiele hilft mir gegen meinen Pile auch nicht weiter (da verzichte ich aber auch nicht drauf, yo!).
Schreibe ich diesen Post also nur um mimimi loszuwerden?
Nein, das ist es nicht. Die Botschaft, die ich heute übermitteln will ist, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Ja, im Moment zocke ich kaum und meine Motivation ist so auf Halbmast, aber kommenden Monat sieht das schon ganz anders aus. Dann ist der Jam vorbei und ich muss den Mario Kart DLC (Morgen!) nicht mehr in meine Zeitplanung einbauen.
Ich verabschiede mich mit den Worten: auch die dunkelste Stunde, hat nur 60 Minuten.
Mittwoch, 11. März 2015
„Habe ich mal angezockt...”
Gaming ist ein unfassbar zeitintensives Hobby, wie ich immer wieder voller Gram feststellen muss. Multiplayer Titel vor allen anderen verlangen häufiges Spielen und konsumieren gerne mehrere hundert Stunden, aber auch Einzelspieler Erfahrungen können sich in die Länge ziehen, wenn man sie zur vollen Güte ausschöpft, jeden Sidequest erledigt und alle alternativen Enden ansieht.
Gepaart mit der gigantischen Auswahl an Produkten, die der heutige Markt bietet, beschränken sich die meisten Gamer darauf, nur die Spiele zu spielen, die am besten zu ihrem Geschmack passen.
Das ist völlig legitimer Ansatz, an dem ich selber lange festgehalten habe und der mir viele viele gute Stunden Spielzeit ermöglicht hat. Allerdings ist mein Interesse gegenüber den vielschichtigen anderen Spielen da draußen keineswegs geschrumpft, weshalb mein Pile fo Shame nach wie vor über mir aufragt. Darum möchte ich heute einen anderen Ansatz vorschlagen, mit dem ich das letzte halbe Jahr gut gefahren bin und so manchen Titel vom Pile streichen konnte.
Der Vorschlag, den ich unterbreite, ist der, Spiele nicht bis zum Schluss durchzuspielen; sie gar nur ein bis zwei Stunden anzuspielen, und dann wegzulegen.
Ich weiß diese Idee wirft sich dem völlig menschlichen Verlangen, Ordnung in Vollständigkeit in Dinge zu bringen, entgegen. Außerdem ist sie nur für jene umsetzbar, die in der Lage sind Spiele, kostenlos oder zumindest zu äußerst günstigem Preis, zu leihen.
Aber lass uns für einen Moment die positiven Seiten meines Vorgehens betrachten.
Der offensichtliche Vorteil ist die schiere Anzahl an Spielen, die man nun spielen kann. In den letzten Tagen habe ich sieben Spiele angespielt, von denen ich mich nur bei Dragons Dogma - Dark Arisen dazu entschieden habe weiter zu spielen.
Der gesparte Zeitaufwand ist mit schätzungsweise über 50 Stunden gigantisch.
Gleichzeitig kann ich mir sicher sein mindestens 80% der Spiele gesehen zu haben, denn wenn wir mal ehrlich sind, der Großteil eines Spiels besteht aus Wiederholung der ersten ein bis zwei Stunden. Ausnahmen mögen Story-lastige Spiele sein, die in diesem Fall aber nicht vorliegen. Daraus folgt, dass ich mich mit Stärken und Schwächen der Mechaniken und Designs auseinander setzen konnte und ich eine wohl begründete Meinung zu den Spielen gebildet habe.
Diese eigene und solide Meinung gibt mir nun Möglichkeiten des Vergleichs zu anderen Spielen. Ich habe ein größeres Wissen über das Genre und Gaming an sich, wodurch ich im Gespräch besser mitreden kann. Unerfahreneren Spielern gegenüber kann ich Empfehlungen aussprechen, da ich weiß welche Games sich in Kernfeatures ähneln, umgekehrt kann ich von bestimmten Titeln abraten, wenn ich weiß, dass sie nicht den Erwartungen des Gesprächspartners entsprechen werden.
Da wirkt der Perfektionsdrang doch wie eine kleine Hürde, gegen den massigen Gewinn.
Deshalb mein Lehrsatz: das Spielen selbst muss den Zeitaufwand rechtfertigen, nicht das Verlangen das Spiel abzuschließen.
Wer der Meinung ist, man müsse den Abspann gesehen haben, um von sich behaupten zu können „ein Game gespielt zu haben”, den vertröste ich gerne mit dem abgewandelten Wortlaut „ein Game angezockt zu haben”.
Gepaart mit der gigantischen Auswahl an Produkten, die der heutige Markt bietet, beschränken sich die meisten Gamer darauf, nur die Spiele zu spielen, die am besten zu ihrem Geschmack passen.
Das ist völlig legitimer Ansatz, an dem ich selber lange festgehalten habe und der mir viele viele gute Stunden Spielzeit ermöglicht hat. Allerdings ist mein Interesse gegenüber den vielschichtigen anderen Spielen da draußen keineswegs geschrumpft, weshalb mein Pile fo Shame nach wie vor über mir aufragt. Darum möchte ich heute einen anderen Ansatz vorschlagen, mit dem ich das letzte halbe Jahr gut gefahren bin und so manchen Titel vom Pile streichen konnte.
Der Vorschlag, den ich unterbreite, ist der, Spiele nicht bis zum Schluss durchzuspielen; sie gar nur ein bis zwei Stunden anzuspielen, und dann wegzulegen.
Ich weiß diese Idee wirft sich dem völlig menschlichen Verlangen, Ordnung in Vollständigkeit in Dinge zu bringen, entgegen. Außerdem ist sie nur für jene umsetzbar, die in der Lage sind Spiele, kostenlos oder zumindest zu äußerst günstigem Preis, zu leihen.
Aber lass uns für einen Moment die positiven Seiten meines Vorgehens betrachten.
Der offensichtliche Vorteil ist die schiere Anzahl an Spielen, die man nun spielen kann. In den letzten Tagen habe ich sieben Spiele angespielt, von denen ich mich nur bei Dragons Dogma - Dark Arisen dazu entschieden habe weiter zu spielen.
Der gesparte Zeitaufwand ist mit schätzungsweise über 50 Stunden gigantisch.
Gleichzeitig kann ich mir sicher sein mindestens 80% der Spiele gesehen zu haben, denn wenn wir mal ehrlich sind, der Großteil eines Spiels besteht aus Wiederholung der ersten ein bis zwei Stunden. Ausnahmen mögen Story-lastige Spiele sein, die in diesem Fall aber nicht vorliegen. Daraus folgt, dass ich mich mit Stärken und Schwächen der Mechaniken und Designs auseinander setzen konnte und ich eine wohl begründete Meinung zu den Spielen gebildet habe.
Diese eigene und solide Meinung gibt mir nun Möglichkeiten des Vergleichs zu anderen Spielen. Ich habe ein größeres Wissen über das Genre und Gaming an sich, wodurch ich im Gespräch besser mitreden kann. Unerfahreneren Spielern gegenüber kann ich Empfehlungen aussprechen, da ich weiß welche Games sich in Kernfeatures ähneln, umgekehrt kann ich von bestimmten Titeln abraten, wenn ich weiß, dass sie nicht den Erwartungen des Gesprächspartners entsprechen werden.
Da wirkt der Perfektionsdrang doch wie eine kleine Hürde, gegen den massigen Gewinn.
Deshalb mein Lehrsatz: das Spielen selbst muss den Zeitaufwand rechtfertigen, nicht das Verlangen das Spiel abzuschließen.
Wer der Meinung ist, man müsse den Abspann gesehen haben, um von sich behaupten zu können „ein Game gespielt zu haben”, den vertröste ich gerne mit dem abgewandelten Wortlaut „ein Game angezockt zu haben”.
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Einfach mal wieder ein Spiel durchzocken.
Es ist Weihnachten, die Zeit schlechter Musik, billigen Glühweins, viel zu warmer Winterkleidung und übermäßigen Konsums, aber auch die Zeit in der man mal wieder ein bisschen Freizeit hat.
Ich weiß, die Luft ist nach der harten Vorweihnachtszeit erst mal raus, die Verwandten waren anstrengend und man möchte am liebsten die Tage müßig an sich vorbei schleifen lassen.
Aber ich erhebe an dieser Stelle den mahnenden Zeigefinger: Bedenke den Pile of Shame.
Meinen Eigenen habe ich ja erst letzte Woche hier offen gelegt. Ich habe mir fest vorgenommen Final Fantasy VIII zumindest bis zum Ende der dritten CD zu spielen, eventuell spiele ich nebenbei auch noch was Anderes, da mir die olle Ps1 Grafik auf Dauer auf die Augen geht.
Ich muss zugeben, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mein Ziel schaffe, denn ein paar Jahresrückblicke liegen noch in meiner Abobox und von Smash Bros habe ich die Nase auch noch nicht voll. Aber ich werde mein bestes geben und mich nicht zum prokrastinieren bringen zu lassen.
In diesem Sinne möchte ich dich ermutigen dich dieses Weihnachten auch ein bisschen mehr zusammenzureißen als sonst und einen Posten für immer vom Pile of Shame zu streichen.
Einfach mal die Konsole anmachen und ein Spiel anfangen.
Das soll es schon für heute gewesen sein. Ich wünsche schöne Ferien.
Ich weiß, die Luft ist nach der harten Vorweihnachtszeit erst mal raus, die Verwandten waren anstrengend und man möchte am liebsten die Tage müßig an sich vorbei schleifen lassen.
Aber ich erhebe an dieser Stelle den mahnenden Zeigefinger: Bedenke den Pile of Shame.
Meinen Eigenen habe ich ja erst letzte Woche hier offen gelegt. Ich habe mir fest vorgenommen Final Fantasy VIII zumindest bis zum Ende der dritten CD zu spielen, eventuell spiele ich nebenbei auch noch was Anderes, da mir die olle Ps1 Grafik auf Dauer auf die Augen geht.
Ich muss zugeben, dass ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mein Ziel schaffe, denn ein paar Jahresrückblicke liegen noch in meiner Abobox und von Smash Bros habe ich die Nase auch noch nicht voll. Aber ich werde mein bestes geben und mich nicht zum prokrastinieren bringen zu lassen.
In diesem Sinne möchte ich dich ermutigen dich dieses Weihnachten auch ein bisschen mehr zusammenzureißen als sonst und einen Posten für immer vom Pile of Shame zu streichen.
Einfach mal die Konsole anmachen und ein Spiel anfangen.
Das soll es schon für heute gewesen sein. Ich wünsche schöne Ferien.
Mittwoch, 17. Dezember 2014
The Pile of Shame - Incomplete Edition
Wie jeder andere Videospiele spielender Videospielespieler, sehe ich immer mal wieder ein Game das ich gerne zocken würde, für das ich aber im Moment keine Zeit habe. Und ohne große Anstrengung schmeiße ich es einfach auf den enormen Pile of Shame, den Stapel ungespielter Spiele, in meinem Hinterkopf.
Mit der Zeit wächst der Stapel immer weiter und das erdrückende Gefühl etwas zu verpassen steigt und steigt.
Aber damit ist jetzt Schluss! Mit diesem Post wende ich mich dem leise vor sich hin modernden Haufen im Hintergrund meines Bewusstseins zu.Eine To-Do-Liste hilft dabei Übersicht zu halten und keine kleineren Aufgaben aus den Augen zu verlieren, habe ich mir sagen lassen. Deshalb wage ich heute den Versuch eine möglichst klare Liste zu formulieren, was ich zu spielen gedenke.
Ich werde auflisten, welche Spiele unmittelbar verfügbar sind, welche ich kosten effizient besorgen kann und wo ich noch auf eine bessere Gelegenheit warte.
Die Spiele werden grob priorisiert und vom Zeitaufwand her eingeschätzt. Das nächste zu spielende muss vor Abschluss des aktuellen feststehen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.
Dauerbrenner wie Smash Bros oder Super Meat Boy werden nicht aufgeführt, da ich bei diesen Spielen nicht wirklich ein Abschließen anstrebe. Spiele die noch nicht erschienen sind werden nicht unbedingt aufgenommen, können aber aufgenommen werden.
Im allgemeinen ist die Priorität absteigen, das heißt aber nicht, dass ich die Reihenfolge exakt einhalte und es schließt auch nicht aus, dass ich mehrere Spiele parallel spiele.
Genug zu den Regel. The Guy Production proudly presents: The Pile of Shame.
Edit: Der Pile of Shame ist ab jetzt hier zu finden!
Mit der Zeit wächst der Stapel immer weiter und das erdrückende Gefühl etwas zu verpassen steigt und steigt.
Aber damit ist jetzt Schluss! Mit diesem Post wende ich mich dem leise vor sich hin modernden Haufen im Hintergrund meines Bewusstseins zu.Eine To-Do-Liste hilft dabei Übersicht zu halten und keine kleineren Aufgaben aus den Augen zu verlieren, habe ich mir sagen lassen. Deshalb wage ich heute den Versuch eine möglichst klare Liste zu formulieren, was ich zu spielen gedenke.
Ich werde auflisten, welche Spiele unmittelbar verfügbar sind, welche ich kosten effizient besorgen kann und wo ich noch auf eine bessere Gelegenheit warte.
Die Spiele werden grob priorisiert und vom Zeitaufwand her eingeschätzt. Das nächste zu spielende muss vor Abschluss des aktuellen feststehen, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.
Dauerbrenner wie Smash Bros oder Super Meat Boy werden nicht aufgeführt, da ich bei diesen Spielen nicht wirklich ein Abschließen anstrebe. Spiele die noch nicht erschienen sind werden nicht unbedingt aufgenommen, können aber aufgenommen werden.
Im allgemeinen ist die Priorität absteigen, das heißt aber nicht, dass ich die Reihenfolge exakt einhalte und es schließt auch nicht aus, dass ich mehrere Spiele parallel spiele.
Genug zu den Regel. The Guy Production proudly presents: The Pile of Shame.
Edit: Der Pile of Shame ist ab jetzt hier zu finden!
Sonntag, 2. November 2014
44. Kalenderwoche, Blog zum Sonntag
Diese Woche war wieder einiges los. Es gab satte drei interessante Ankündigungen und zwei sehr schöne Kolumnen. Anfangen möchte ich aber mit einer Neuigkeit aus dem technischen Bereich.
Die PS4 Share Play Funktion wurde erstmals gezeigt und ist seit dieser Woche verfügbar. Das Feature ermöglicht es seine Konsole mit der eines Freundes zu verbinden und dann zusammen zu spielen, als währe man im selben Raum.
Ich finde ziemlich cool, dass Sony versucht die "guten alten Zeiten" (dazu später mehr), in denen man noch zusammen an der Konsole saß, wieder zurück zu bringen.
Die Bioshock Infinite Complete Edition erscheint am 04.11 (übermorgen). Ich hätte schon Lust darauf, aber da sind noch zu viele Spiele auf meiner Prioritätenliste die ich erst abbarbeiten möchte (auch dazu später mehr).
Smash Bros kommt eine Woche früher! Muss ich glaube ich nichts mehr zu sagen.
Die News des Monats (für mich): Valkyria Chronicles, eines der besten Ps3 Spiele mit einem Platz in der Hall of Awesome, wird für den PC neu aufgelget. Warum micht das interessiert, wo ich das Spiel doch schon fünfmal durchgespielt habe und wenig Wert auf Grafik lege? Nun, wenn das Spiel sich gut verkauft liegt die Möglichkeit nahe, dass auch die beiden Nachfolger neu aufgelegt werden. Und die habe ich mangelns PSP noch nicht gespielt!
Am Erfolg des Spiels zweifle ich nicht, da es genug Fanboys gibt, um genug Aufmerksamkeit zu generieren.
Also los Sega! Der Ball liegt in eurem Spielfeld, ich will einen herausragend guten PC-Port sehen!
Zum Abschluss möchte ich auf zwei Kolumnen-Einträge aufmerksam machen, die gestern und heute erschienen sind.
Einmal haben wir einen Post zum Thema Zeitmanagement auf Kotaku und zum Zweiten schreibt Kai Seuthe über den Retro Trend.
Ich finde es besteht eine Verbindung zwischen diesen beiden Artikeln, da sie sich beide in gewisser Weise mit dem älter werden auseinander setzen.
"Früher war alles besser", ist eine Ansicht, die ich nicht teilen kann. Ich denke eher im Gegenteil, früher war alles gleich gut oder schlechter (von Spritpreisen mal abgesehen), und das gilt ganz besonders für Games.
Früher kostete ein Spiel gerne mal über hundert Mark und außer der Rückseite der Verpackung (und evtl. ein kurzer Bericht in einem Magazin) hatte man keine Informationen darüber.
Ein großer Teil an Spielen erschien in Europa nicht, man musst für viel Geld importieren und sich seine Konsole umbauen lassen um den Region Lock zu umgehen.
Wenn ein Spiel einen, gerne auch fatalen, Bug hatte, dann war das echt schade, denn patchen konnte man damals nicht.
Nicht in jeder Situation speichern zu können ist auch eher nervig als ein cooles Feature (ich gucke auf dich, Dark Souls).
Aber ich will nicht zu weit ausschweifen. Der Punkt ist, man hatte trotzdem Spaß am Zocken. Früher hatte ich deutlich mehr Zeit zum Zocken. Dies und dass ich nicht das Geld/die Connectins hatte um alles zu zocken führte dazu, dass ich mich lange und ausführlich mit einzelnen Spielen beschäftigt habe. Ich kannte irgendwann die Level, wusste wo ich lang laufen musste um am schnellsten zu sein und hatte alle Secrets gefunden.
Heute habe ich nicht mehr die Zeit jedes kleine Spiel auszukosten. Die Uni saugt den größten Teil meiner Zeit, ich gehe fast täglich zum Sport und ~zwei Stunden pro Woche verwende ich dazu einen Blog zu führen. Mein Pile of Shame wächst schneller als ich ihn wegzocken kann, da fühlt man sich schon mal schlecht, wenn man ein altes Spiel nochmal spielt und so wird der sechste Playthrough von Valkyria Chronicles wahrscheinlich erst zum PC Release stattfinden.
First World Problems, ich weiß. Ich höre jetzt auf mit rumjammern und versuche meinen Pile of Shame abzubauen, bevor er zur Windmühlengröße heranwächst.
Die PS4 Share Play Funktion wurde erstmals gezeigt und ist seit dieser Woche verfügbar. Das Feature ermöglicht es seine Konsole mit der eines Freundes zu verbinden und dann zusammen zu spielen, als währe man im selben Raum.
Ich finde ziemlich cool, dass Sony versucht die "guten alten Zeiten" (dazu später mehr), in denen man noch zusammen an der Konsole saß, wieder zurück zu bringen.
Die Bioshock Infinite Complete Edition erscheint am 04.11 (übermorgen). Ich hätte schon Lust darauf, aber da sind noch zu viele Spiele auf meiner Prioritätenliste die ich erst abbarbeiten möchte (auch dazu später mehr).
Smash Bros kommt eine Woche früher! Muss ich glaube ich nichts mehr zu sagen.
Die News des Monats (für mich): Valkyria Chronicles, eines der besten Ps3 Spiele mit einem Platz in der Hall of Awesome, wird für den PC neu aufgelget. Warum micht das interessiert, wo ich das Spiel doch schon fünfmal durchgespielt habe und wenig Wert auf Grafik lege? Nun, wenn das Spiel sich gut verkauft liegt die Möglichkeit nahe, dass auch die beiden Nachfolger neu aufgelegt werden. Und die habe ich mangelns PSP noch nicht gespielt!
Am Erfolg des Spiels zweifle ich nicht, da es genug Fanboys gibt, um genug Aufmerksamkeit zu generieren.
Also los Sega! Der Ball liegt in eurem Spielfeld, ich will einen herausragend guten PC-Port sehen!
Zum Abschluss möchte ich auf zwei Kolumnen-Einträge aufmerksam machen, die gestern und heute erschienen sind.
Einmal haben wir einen Post zum Thema Zeitmanagement auf Kotaku und zum Zweiten schreibt Kai Seuthe über den Retro Trend.
Ich finde es besteht eine Verbindung zwischen diesen beiden Artikeln, da sie sich beide in gewisser Weise mit dem älter werden auseinander setzen.
"Früher war alles besser", ist eine Ansicht, die ich nicht teilen kann. Ich denke eher im Gegenteil, früher war alles gleich gut oder schlechter (von Spritpreisen mal abgesehen), und das gilt ganz besonders für Games.
Früher kostete ein Spiel gerne mal über hundert Mark und außer der Rückseite der Verpackung (und evtl. ein kurzer Bericht in einem Magazin) hatte man keine Informationen darüber.
Ein großer Teil an Spielen erschien in Europa nicht, man musst für viel Geld importieren und sich seine Konsole umbauen lassen um den Region Lock zu umgehen.
Wenn ein Spiel einen, gerne auch fatalen, Bug hatte, dann war das echt schade, denn patchen konnte man damals nicht.
Nicht in jeder Situation speichern zu können ist auch eher nervig als ein cooles Feature (ich gucke auf dich, Dark Souls).
Aber ich will nicht zu weit ausschweifen. Der Punkt ist, man hatte trotzdem Spaß am Zocken. Früher hatte ich deutlich mehr Zeit zum Zocken. Dies und dass ich nicht das Geld/die Connectins hatte um alles zu zocken führte dazu, dass ich mich lange und ausführlich mit einzelnen Spielen beschäftigt habe. Ich kannte irgendwann die Level, wusste wo ich lang laufen musste um am schnellsten zu sein und hatte alle Secrets gefunden.
Heute habe ich nicht mehr die Zeit jedes kleine Spiel auszukosten. Die Uni saugt den größten Teil meiner Zeit, ich gehe fast täglich zum Sport und ~zwei Stunden pro Woche verwende ich dazu einen Blog zu führen. Mein Pile of Shame wächst schneller als ich ihn wegzocken kann, da fühlt man sich schon mal schlecht, wenn man ein altes Spiel nochmal spielt und so wird der sechste Playthrough von Valkyria Chronicles wahrscheinlich erst zum PC Release stattfinden.
First World Problems, ich weiß. Ich höre jetzt auf mit rumjammern und versuche meinen Pile of Shame abzubauen, bevor er zur Windmühlengröße heranwächst.
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