Vorweg, den 200ccm Modus werde ich erst nächste Woche behandeln, da mir der Post sonst zu umfangreich wird.
Der zweite MK 8 DLC ist endlich draußen.
Auch dieses mal gibt es 8 Strecken, 4 Fahrer, 4 Fahrzeuge, 1 Gleiter und ein Satz Reifen.
Zu den Fahrern:
Bewohner und Bewohnerin teilen sich ihre Stats mit Tanuki Mario bzw. Neko Peach [1]. Nett, dass diesen Beiden unterschiedliche Stats gegeben wurden, obwohl sie sich in der Charakterauswahl einen Platz teilen.
Das Design finde ich ganz nett, bin aber kein großer Animal Crossing Fan.
Isabelle ordnet sich ins obere Leichtgewicht ein [1].
Isabelles Design ist niedlich gehalten und macht overall einen guten Eindruck, aber auch hier, ich bin kein Animal Crossing Fan.
Knochenbowser hat die selben Stats, wie sein fleischiger Genosse [1]. Eine Alternative für Bowser Fans ist er also nicht wirklich. Da das obere Schwergewicht bisher nur drei Fahrer hatte, finde ich den Zuwachs durchaus zu begrüßen.
Sein Design unterscheidet sich recht stark vom restlichen Fahrerfeld, also auch hier eine Bereicherung.
Die Fahrzeuge:
Der Flügelraser hat die selben Stats wie der Rennwagen oder das Gold-Kart [1]. Sieht schick aus die Kiste, sonst aber nichts zu sehen hier.
Fichtenbock ist ein saudummer Name für ein Fahrzeug. Wie auch immer, das Gerät hat solide durchschnittliche Werte, ähnlich wie der Blue Falcon oder das Go Kart [1].
Der Fashion Scooter sieht richtig schnieke aus. Die vom Charakter abhängigen unterschiedlichen Farbmuster bringen darüber hinaus viel Varianz in das Gerät. Hin und wieder werde ich ihn mal fahren.
Die Stats sind übrigens die des Standard Bikes [1].
Zu guter Letzt gibt es noch das Quad Knochenmühle. Vom Bild her könnte man meinen es wäre ein Bike, aber tatsächlich hat es drei Räder.
Alles in allem ist die Knochenmühle ein bisschen leichter als das Standard Quad und büßt dabei lediglich ein wenig Haftung ein [1].
Die neuen Reifen und der Gleiter sind im Animal Crossing Look gehalten und machen Stat technisch nichts neues [1].
Der Gleiter sieht aus wie ein Papierflieger... ein sehr bunter Papierflieger. Eigentlich ganz nett, werde ich wohl hin und wieder mal benutzen.
Kommen wir nun zu den neuen Strecken:
Crossing Cup:
Den Anfang macht der aus Double Dash bekannte Baby-Park. Meiner Meinung nach die langweiligste Strecke aus allen MK Teilen. Hätte man auch lassen können.
Das Käseland kommt vom Gba Mario Kart. Das Design finde ich ein bisschen langweilig (es ist alles Gelb). Die Streckenführung ist aber in Ordnung, auch wenn mich diese nervigen Löcher im Boden nerven und der Gleiter Skipt am Ende ziemlich stark ist.
Wilder Wipfelweg, eine coole Strecke. Sie sieht nicht nur herausragend aus (man fährt auf einem von Toads bevölkerten Baum.), sondern hat auch genug Abwechslung und die passende Länge.
Das Animal Crossing-Dorf kommt gleich in vier verschiedenen Formen (zufällig ausgewählt). Die unterschiedlichen Jahreszeiten sind alle schön gestaltet ohne mich dabei wirklich zu beeindrucken. Spielerisch hat das Dorf ein zu viele lange Geraden für meinen Geschmack.
Glocken Cup:
Aus Mario Kart 7 wurde Koopa-Großstadt übernommen. Es ist alles neonfarben oder grau, was jetzt nicht zu den besten Designs zählt. Immerhin sieht der Regen auf dieser Stage gut aus, auch wenn man ihn nach einer halben Runde nicht mehr wahrnimmt.
Die Kurven sind mir hier teilweise zu eng, wodurch man schon sehr viel bremsen muss, aber ansonsten gefällt mir die verworrene Streckenführung.
Eine weitere Übernahme aus dem Gba Spiel ist die Party-Straße. Hier fährt man über einen Haufen Spielzeug in einem riesigen Kinderzimmer. Sieht sehr sehr gut aus und hat ein paar Abwechslungsreiche Passagen. Gefällt mir.
Marios Metro schickt den Spieler durch einen befahrenen (!) U-Bahntunnel. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten die Strecke zu fahren, da man ein manchen Stellen auf einen Catwalk hochfahren und im günstigen Moment sogar auf einen der Züge springen kann.
Das man immer ein Auge auf den Gleisen haben muss, gibt der Strecke das nötige Unterscheidungsmerkmal, um sie von restlichen Roster abzuheben. Gute Strecke.
Und zu guter Letzt, Big Blue eine zweite F-Zero Strecke. Erinnert mich an eine Mischung der MK 8 und der N64 Rainbow-Road, nur in anderem Look. Solide Strecke. Wird online wahrscheinlich ziemlich oft gepickt werden, einfach weil sie aus F-Zero ist.
Unterm Strich bin ich zufrieden. Nicht alle Strecken sind gut, aber es sind genug gute Strecken dabei um die 6€ zu rechtfertigen. Zusammen mit dem ersten DLC, ist Mario Kart 8 so umfangreich wie nie ein Mario Kart zuvor, und das bei qualitativem Inhalt.
Übers Wochenende werde ich die ein ums andere Stunde in den Online-Modus versenken und meinen ersten Eindruck zum 200ccm festigen (oder verwerfen?) bevor ich kommenden Mittwoch ausführlich darüber berichte.
Quelle:
[1] Mario Wiki
Mittwoch, 29. April 2015
Sonntag, 26. April 2015
17. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Es geht los mit mit meinem Ersteindruck zu Smash 4 Mewtwo.
Selber habe ich den Kollegen noch nicht gespielt, da er bisher nur für Besitzer der 3DS Version veröffentlicht wurde, im Online-Modus bin ich aber schon dem ein ums anderen Mewtwo Spieler begegnet.
Auf den ersten Blick macht das Pokemon einen verdammt starken Eindruck. Seine Hitboxes decken einen großen Bereich und er drückt beachtlichen Damage. Sein Up-Throw killt schon um die 110%(!) und wenn der Down-Special trifft hat der Gegner ein ernstes Problem.
Bei genauerem hinsehen zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Charakters. Seine Attacken sind einen wenig langsam und sein Griff hat eine sehr kurze Reichweite. Außerdem reiht Mewtwo sich, nach Pummeluff, als zweit leichtester Charakter in das Grid ein, und ist dadurch sehr leicht aus der Stage zu befördern.
Alles in allem, kann ich nicht klagen. Mewtwo macht einen soliden Mid-Tier Eindruck, ist weder zu stark, noch nutzlos.
Zum Release gab es übrigens ein paar witzige Glitches, die inzwischen aber behoben wurden.
Der Mario Kart DLC ist erschienen und macht auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Mehr dazu am Mittwoch.
Und äh, ja dann wars das auch schon wieder. Bis Mittwoch also.
Selber habe ich den Kollegen noch nicht gespielt, da er bisher nur für Besitzer der 3DS Version veröffentlicht wurde, im Online-Modus bin ich aber schon dem ein ums anderen Mewtwo Spieler begegnet.
Auf den ersten Blick macht das Pokemon einen verdammt starken Eindruck. Seine Hitboxes decken einen großen Bereich und er drückt beachtlichen Damage. Sein Up-Throw killt schon um die 110%(!) und wenn der Down-Special trifft hat der Gegner ein ernstes Problem.
Bei genauerem hinsehen zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Charakters. Seine Attacken sind einen wenig langsam und sein Griff hat eine sehr kurze Reichweite. Außerdem reiht Mewtwo sich, nach Pummeluff, als zweit leichtester Charakter in das Grid ein, und ist dadurch sehr leicht aus der Stage zu befördern.
Alles in allem, kann ich nicht klagen. Mewtwo macht einen soliden Mid-Tier Eindruck, ist weder zu stark, noch nutzlos.
Zum Release gab es übrigens ein paar witzige Glitches, die inzwischen aber behoben wurden.
Der Mario Kart DLC ist erschienen und macht auf den ersten Blick einen hervorragenden Eindruck. Mehr dazu am Mittwoch.
Und äh, ja dann wars das auch schon wieder. Bis Mittwoch also.
Mittwoch, 22. April 2015
Keine Zeit zum zocken
Leider ist genau das bei mir im Moment der Fall.
Das Semester hat Anfang des Monats begonnen und gibt mir, von der Anwesenheit in der Uni abgesehen, eine ganze Menge an Übungen und Nachbearbeitung auf. Der Female Link Jam biegt in die letzte Woche ein und verlangt mir einiges an Zeit ab, wenn ich noch rechtzeitig fertig werden will.
Wenn ich dann mal 2-3 Stunden frei machen kann, steht crunchyroll mit der aktuellen Anime Season schon bereit und mindestens ein Youtube Channel hat ein interessantes Video hochgeladen.
Dass ich im Moment wieder vermehrt Smash spiele hilft mir gegen meinen Pile auch nicht weiter (da verzichte ich aber auch nicht drauf, yo!).
Schreibe ich diesen Post also nur um mimimi loszuwerden?
Nein, das ist es nicht. Die Botschaft, die ich heute übermitteln will ist, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Ja, im Moment zocke ich kaum und meine Motivation ist so auf Halbmast, aber kommenden Monat sieht das schon ganz anders aus. Dann ist der Jam vorbei und ich muss den Mario Kart DLC (Morgen!) nicht mehr in meine Zeitplanung einbauen.
Ich verabschiede mich mit den Worten: auch die dunkelste Stunde, hat nur 60 Minuten.
Das Semester hat Anfang des Monats begonnen und gibt mir, von der Anwesenheit in der Uni abgesehen, eine ganze Menge an Übungen und Nachbearbeitung auf. Der Female Link Jam biegt in die letzte Woche ein und verlangt mir einiges an Zeit ab, wenn ich noch rechtzeitig fertig werden will.
Wenn ich dann mal 2-3 Stunden frei machen kann, steht crunchyroll mit der aktuellen Anime Season schon bereit und mindestens ein Youtube Channel hat ein interessantes Video hochgeladen.
Dass ich im Moment wieder vermehrt Smash spiele hilft mir gegen meinen Pile auch nicht weiter (da verzichte ich aber auch nicht drauf, yo!).
Schreibe ich diesen Post also nur um mimimi loszuwerden?
Nein, das ist es nicht. Die Botschaft, die ich heute übermitteln will ist, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Ja, im Moment zocke ich kaum und meine Motivation ist so auf Halbmast, aber kommenden Monat sieht das schon ganz anders aus. Dann ist der Jam vorbei und ich muss den Mario Kart DLC (Morgen!) nicht mehr in meine Zeitplanung einbauen.
Ich verabschiede mich mit den Worten: auch die dunkelste Stunde, hat nur 60 Minuten.
Sonntag, 19. April 2015
16. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Ich spare mir heute die blöde Einleitung und fange direkt mit diesem Trailer zum neuen Dissidia an. Das Ding soll vorerst nur in Japan als Arcade erscheinen, wegen der großen Fanbase, halte ich einen Konsolen Release aber für wahrscheinlich.
Mein Eindruck: super unübersichtlich; super fanservice; super Grafik; super geil. I want!
Neues Material zum am Donnerstag erscheinenden 200ccm Modus.
Das Ende der ersten Runde auf Mute City... Was für ein Monster-Skip. Davon abgesehen, kam mir die Frage, ob die Rennen mit zwei Minuten nicht ein bisschen zu kurz sind. Immerhin wartet man fast genau so lange, in Lobby und Ladeanimation, bis das nächste Rennen startet.
Die Gamescom wird größer.
10% klingt wenig, ist bei einer Messe diesen Ausmaßes aber ziemlich viel. Schön, dass die Platzprobleme der vergangenen Jahre vom Betreiber angegangen werden.
Star Wars Battlefront bekommt endlich einen Trailer... Moment, kein Ingame? Na, warum sollte man auch einen aussagekräftigen Trailer veröffentlichen, nä?
Steam bedient nur noch zahlende Kunden vollständig.
Klingt fair. Wer Steam oft benutzt, wird sowieso irgendwann mal etwas gekauft haben, oder? Und Fake-Accounts wird damit richtig ins Gesäß getreten.
Außerdem, der erste Level meines Games ist fertig und online. Feedback ist willkommen (gerne auch hier).
Bis Mittwoch!
Mein Eindruck: super unübersichtlich; super fanservice; super Grafik; super geil. I want!
Neues Material zum am Donnerstag erscheinenden 200ccm Modus.
Das Ende der ersten Runde auf Mute City... Was für ein Monster-Skip. Davon abgesehen, kam mir die Frage, ob die Rennen mit zwei Minuten nicht ein bisschen zu kurz sind. Immerhin wartet man fast genau so lange, in Lobby und Ladeanimation, bis das nächste Rennen startet.
Die Gamescom wird größer.
10% klingt wenig, ist bei einer Messe diesen Ausmaßes aber ziemlich viel. Schön, dass die Platzprobleme der vergangenen Jahre vom Betreiber angegangen werden.
Star Wars Battlefront bekommt endlich einen Trailer... Moment, kein Ingame? Na, warum sollte man auch einen aussagekräftigen Trailer veröffentlichen, nä?
Steam bedient nur noch zahlende Kunden vollständig.
Klingt fair. Wer Steam oft benutzt, wird sowieso irgendwann mal etwas gekauft haben, oder? Und Fake-Accounts wird damit richtig ins Gesäß getreten.
Außerdem, der erste Level meines Games ist fertig und online. Feedback ist willkommen (gerne auch hier).
Bis Mittwoch!
Mittwoch, 15. April 2015
Offtopic - Halbzeitbericht Female Link Jam
Wie ich bereits im korrespondierenden Post angekündigt hatte, arbeite ich im Moment an einem kleinen Videospiel für den Female Link Game Jam. Da heute die erste Hälfte des Jams endet und ich kein besseres Thema parat hatte, erläutere ich kurz wie mein Beitrag aussehen wird.
Die Idee war es, ein schnelles Spiel zu kreieren, das die Reaktionen und das Improvisationstalent des Spielers fordert. Für das grundlegende Konzept habe ich mich also an Canabalt orientiert, da ich ein Hindernis früh genug ankündigen kann, den Spieler aber gleichzeitig zum Handeln zwinge.
Einfach nur springen zu können, war mir dann aber nicht komplex genug (und würde ziemlich schnell langweilig werden). Also habe ich dem Prinzip ein paar zusätzlicher Skills hinzugefügt, namentlich:
-zuhauen (nicht sehr originell, ich weiß)
-Schwerkraft umkehren
-ein Stück weit Teleportieren
Im endgültigen Level müssen die Skills dann in Kombination eingesetzt werden z.B. Sprung -> in der Luft zuhausen -> kurz vor der Landung, die Schwerkraft ändern -> Doppelsprung
Gleichzeitig ist mir aber auch wichtig, dass es mehrere Möglichkeiten gibt einen Abschnitt zu meistern und der Spieler selber on-the-run erkennen muss wie er ein Hindernis überwinden kann.
Ich bin in der ersten Hälfte des Jams ziemlich gut vorangekommen. Die Spielmechanik ist so gut wie vollständig programmiert und die wichtigsten Sprites sind bereits gezeichnet (tatsächlich der größte Teil der Arbeit).
Allerdings fehlt mir noch viel Leveldesign und Hintergrundmusik.
Das nur als kurzen Einblick, was ich im Moment so tue. Ich verlinke hier noch mal den Prototyp. Am Wochenende plane ich den ersten Level als Beta zu releasen und werde den dann im Blog zum Sonntag verlinken.
Die Idee war es, ein schnelles Spiel zu kreieren, das die Reaktionen und das Improvisationstalent des Spielers fordert. Für das grundlegende Konzept habe ich mich also an Canabalt orientiert, da ich ein Hindernis früh genug ankündigen kann, den Spieler aber gleichzeitig zum Handeln zwinge.
Einfach nur springen zu können, war mir dann aber nicht komplex genug (und würde ziemlich schnell langweilig werden). Also habe ich dem Prinzip ein paar zusätzlicher Skills hinzugefügt, namentlich:
-zuhauen (nicht sehr originell, ich weiß)
-Schwerkraft umkehren
-ein Stück weit Teleportieren
Im endgültigen Level müssen die Skills dann in Kombination eingesetzt werden z.B. Sprung -> in der Luft zuhausen -> kurz vor der Landung, die Schwerkraft ändern -> Doppelsprung
Gleichzeitig ist mir aber auch wichtig, dass es mehrere Möglichkeiten gibt einen Abschnitt zu meistern und der Spieler selber on-the-run erkennen muss wie er ein Hindernis überwinden kann.
Ich bin in der ersten Hälfte des Jams ziemlich gut vorangekommen. Die Spielmechanik ist so gut wie vollständig programmiert und die wichtigsten Sprites sind bereits gezeichnet (tatsächlich der größte Teil der Arbeit).
Allerdings fehlt mir noch viel Leveldesign und Hintergrundmusik.
Das nur als kurzen Einblick, was ich im Moment so tue. Ich verlinke hier noch mal den Prototyp. Am Wochenende plane ich den ersten Level als Beta zu releasen und werde den dann im Blog zum Sonntag verlinken.
Sonntag, 12. April 2015
15. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
No News Modus, aktiviert!
Der einzige Artikel den ich heute kommentieren will, ist dieser. Ich möchte gar nichts weiter dazu sagen, außer, ganz meine Rede!
Na dann reden wir doch einfach mal darüber, was ich am Donnerstag gespielt habe, shall we? Der Titel den ich ansprechen möchte ist Ranko Tsukigimes Longest Day bzw. die Blu-Ray Short Peace.
Für die unwissenden: Short Peace ist ein 2013 entstandenes Projekt, in dem fünf namhafte japanische Filmregisseure und das Videospiel Genie Suda 51 zusammengekommen sind um die Essenz Japans in sechs Kurzstücken künstlerisch einzufangen.
Auf der erwähnten Blu-Ray befinden sich also fünf Kurzfilme und ein Kurzspiel.
Ich möchte das Hauptproblem, das die meisten Konsumenten mit der Blu-Ray hatten, direkt aus dem weg räumen: Ja, der Umfang ist wirklich sehr klein und mehr als die 18€, die ich bezahlt habe, hätten es für mich auch wirklich nicht seien dürfen.
Aber Umfang allein macht ein Produkt nicht gut; sehr viel wichtiger ist, wie eingenommen man in der verbrachten Zeit tatsächlich war.
Und hier punktet Short Peace ohne Zweifel. Die knapp zwei Stunden, die mir geboten wurden, waren ohne durchgängig faszinierend und spannend. Viele unterschiedliche Stile und Bilder werden gezeigt, die bisweilen künstlerisch, bisweilen unterhaltsam sind.
Was ich sagen möchte ist, wer seine Unterhaltungsmedien auf den Preis pro Minute herunter bricht wird keine Freude an diesem Titel haben.
Da dies ein Gaming Blog ist, lassen wir nun aber die herausragenden Filme von Short Peace außen vor und konzentrieren uns auf das Spiel Ranko Tsukigimes Longest Day.
Wenn Suda 51 für eines bekannt ist, dann für seine völlig entgleisende Kreativität, die zwar einerseits dafür sorgt, dass man bei ihm immer etwas völlig neues zu sehen bekommt, andererseits aber auch gerne ins absurde abdriftet.
Diese, zum Glück rar gesäten, absurden Elemente sind es, die in RTLD immer wieder den Eindruck erwecken, das Spiel sei nicht ernstzunehmen. Eben diese sonderbaren Erscheinungen möchte ich für den Moment ignorieren und mir einbilden ein ernsthaftes künstlerisches Spiel gespielt zu haben.
Um nun endlich auf den Punkt zu kommen, auf den ich mich nun schon fast eine Seite lang hinarbeite: für mich war RTLD der absolute Hammer.
In der zweiten Hälfte hätte es zwischen den Bossen ruhig noch ein zwei Level mehr haben können und der letzte Level war spielerisch einfach nicht gut genug, aber davon abgesehen war das Spiel wirklich ein Erlebnis.
Jede Cutscene ist in einem eigenen Grafikstil gehalten und auch in die Levels sind abwechslungsreich genug um nicht repetitiv zu werden. Dazu kommen unzählige Bilder die Raum für Interpretation lassen.
Warum benutzt Ranko eine Violine als Waffe? Warum verwandelt sich Kirara in einen Drachen? Wer ist der Mann auf dem Dach des Hochhauses, der so nonchalant das Geschehen kommentiert?
Das Spiel erinnert mich ein wenig an den Anime FLCL. Man versteht nicht wirklich, was da so abgeht, aber das Spiel ist über seine ganze Dauer über interessant.
Ansonsten habe ich die Woche tatsächlich nichts bahnbrechendes erlebt. Mit meinem Spiel für den Female Link Jam komme ich gut voran und ich bin zuversichtlich ein rundes Produkt zur Deadline abzuliefern. Wenn ich bis dahin kein besseres Thema finde werde ich zum Mittwoch einen ausführlicheren Halbzeit-Bericht abliefern.
Bis dann.
Der einzige Artikel den ich heute kommentieren will, ist dieser. Ich möchte gar nichts weiter dazu sagen, außer, ganz meine Rede!
Na dann reden wir doch einfach mal darüber, was ich am Donnerstag gespielt habe, shall we? Der Titel den ich ansprechen möchte ist Ranko Tsukigimes Longest Day bzw. die Blu-Ray Short Peace.
Für die unwissenden: Short Peace ist ein 2013 entstandenes Projekt, in dem fünf namhafte japanische Filmregisseure und das Videospiel Genie Suda 51 zusammengekommen sind um die Essenz Japans in sechs Kurzstücken künstlerisch einzufangen.
Auf der erwähnten Blu-Ray befinden sich also fünf Kurzfilme und ein Kurzspiel.
Ich möchte das Hauptproblem, das die meisten Konsumenten mit der Blu-Ray hatten, direkt aus dem weg räumen: Ja, der Umfang ist wirklich sehr klein und mehr als die 18€, die ich bezahlt habe, hätten es für mich auch wirklich nicht seien dürfen.
Aber Umfang allein macht ein Produkt nicht gut; sehr viel wichtiger ist, wie eingenommen man in der verbrachten Zeit tatsächlich war.
Und hier punktet Short Peace ohne Zweifel. Die knapp zwei Stunden, die mir geboten wurden, waren ohne durchgängig faszinierend und spannend. Viele unterschiedliche Stile und Bilder werden gezeigt, die bisweilen künstlerisch, bisweilen unterhaltsam sind.
Was ich sagen möchte ist, wer seine Unterhaltungsmedien auf den Preis pro Minute herunter bricht wird keine Freude an diesem Titel haben.
Da dies ein Gaming Blog ist, lassen wir nun aber die herausragenden Filme von Short Peace außen vor und konzentrieren uns auf das Spiel Ranko Tsukigimes Longest Day.
Wenn Suda 51 für eines bekannt ist, dann für seine völlig entgleisende Kreativität, die zwar einerseits dafür sorgt, dass man bei ihm immer etwas völlig neues zu sehen bekommt, andererseits aber auch gerne ins absurde abdriftet.
Diese, zum Glück rar gesäten, absurden Elemente sind es, die in RTLD immer wieder den Eindruck erwecken, das Spiel sei nicht ernstzunehmen. Eben diese sonderbaren Erscheinungen möchte ich für den Moment ignorieren und mir einbilden ein ernsthaftes künstlerisches Spiel gespielt zu haben.
Um nun endlich auf den Punkt zu kommen, auf den ich mich nun schon fast eine Seite lang hinarbeite: für mich war RTLD der absolute Hammer.
In der zweiten Hälfte hätte es zwischen den Bossen ruhig noch ein zwei Level mehr haben können und der letzte Level war spielerisch einfach nicht gut genug, aber davon abgesehen war das Spiel wirklich ein Erlebnis.
Jede Cutscene ist in einem eigenen Grafikstil gehalten und auch in die Levels sind abwechslungsreich genug um nicht repetitiv zu werden. Dazu kommen unzählige Bilder die Raum für Interpretation lassen.
Warum benutzt Ranko eine Violine als Waffe? Warum verwandelt sich Kirara in einen Drachen? Wer ist der Mann auf dem Dach des Hochhauses, der so nonchalant das Geschehen kommentiert?
Das Spiel erinnert mich ein wenig an den Anime FLCL. Man versteht nicht wirklich, was da so abgeht, aber das Spiel ist über seine ganze Dauer über interessant.
Ansonsten habe ich die Woche tatsächlich nichts bahnbrechendes erlebt. Mit meinem Spiel für den Female Link Jam komme ich gut voran und ich bin zuversichtlich ein rundes Produkt zur Deadline abzuliefern. Wenn ich bis dahin kein besseres Thema finde werde ich zum Mittwoch einen ausführlicheren Halbzeit-Bericht abliefern.
Bis dann.
Mittwoch, 8. April 2015
Über Nintendos Youtube Ad Reveneue Policy
Nintendo verbietet seit Beginn des Jahres die Nutzung ihrer Inhalte für monetarisierte Inhalte auf Youtube. Details sind hier zu finden. Eigentlich ein Thema mit dem ich mich nicht all zu ausführlich beschäftigen wollte, da ich mit den am stärksten betroffenen Let's Playern nichts am Hut habe.
Nachdem Angry Joe allerdings am Samstag dieses Video hochlud, wurde die Diskussion wieder etwas breiter getreten, weshalb ich mich entschieden habe nun doch Stellung zu beziehen.
Also gleich zum Kern der Sache:
Ich finde Nintendos Verhalten gerechtfertigt.
Warum? Nun weil ich denke, dass Let's Plays den Verkaufszahlen schaden, da manche Leute sich eher ein Let's Play angucken als das Spiel zu kaufen, und Nintendo sich das von den großen Publishern wahrscheinlich am allerwenigsten leisten kann.
Aber halt, alle betroffenen Youtuber behaupten doch immer, sie würden mit ihren Videos gratis Werbung machen und damit die negative Ziffer ausgleichen, gar ins positive kehren.
Ich bin anderer Meinung und begründe warum.
Ich sehe zwei potentielle Zielgruppen, bei denen ein Let's Play als Werbung wirken könnte:
-Personen, die nicht sicher sind, ob sie ein Spiel kaufen sollen
-Personen, denen das Spiel vorher noch nicht bekannt war, oder die nicht in Betracht gezogen haben es zu kaufen
Zu ersterer Gruppe:
Wer ein Let's Play guckt, um sich über ein Spiel zu informieren, kann sich genau so gut auch ein Review angucken. Genau genommen ist es sogar sinnvoller das zu tun, da der Review seine Meinung vor dem Review reflektiert und dabei das Spiel als ganzes betrachtet. Außerdem ist ein Review deutlich kürzer als ein LP, selbst wenn man nur dessen Anfang guckt, und nimmt im genauen Gegensatz zum LP nichts vorweg.
Ohne LPs würde diese Zielgruppe nach meiner Theorie also trotzdem geworben werden.
Zur zweiten Gruppe:
Leute die ein LP guckt, weil sie den Spieler unterhaltsam oder sympathisch finden.
In dem Fall könnte man sich auch ein Review der selben Person ansehen, sich auf diese Weise an dessen Charme ergötzen und von dem Spiel erfahren, dass man gar nicht auf dem Zettel hatte.
Die dritte Gruppe (Ha! Überraschung):
In diese letzte unerwartete Gruppe, fallen all Jene, die LPs zur Hintergrund-Berieselung ansehen/-hören.
Wie eine Person dieser Gruppe für ein Spiel geworben werden soll, ist mir schleierhaft, aber ich verweise in dem Fall nichtsdestotrotz auf Podcasts.
Ich bezweifle stark, dass die wenigen Personen, für die keine der oben genannten Alternativen eine Option ist und die sich lieber komplett aus der Szene entfernen, als auf LPs zu verzichten, den negativen Wert ausgleichen.
Summa summarum sehe ich den Umsatz, der durch LPs verloren geht, keineswegs durch Werbeeffekt ausgeglichen und muss Nintendo in ihrer Entscheidung recht geben.
P.S. Man ist das heute spät geworden <.<
Nachdem Angry Joe allerdings am Samstag dieses Video hochlud, wurde die Diskussion wieder etwas breiter getreten, weshalb ich mich entschieden habe nun doch Stellung zu beziehen.
Also gleich zum Kern der Sache:
Ich finde Nintendos Verhalten gerechtfertigt.
Warum? Nun weil ich denke, dass Let's Plays den Verkaufszahlen schaden, da manche Leute sich eher ein Let's Play angucken als das Spiel zu kaufen, und Nintendo sich das von den großen Publishern wahrscheinlich am allerwenigsten leisten kann.
Aber halt, alle betroffenen Youtuber behaupten doch immer, sie würden mit ihren Videos gratis Werbung machen und damit die negative Ziffer ausgleichen, gar ins positive kehren.
Ich bin anderer Meinung und begründe warum.
Ich sehe zwei potentielle Zielgruppen, bei denen ein Let's Play als Werbung wirken könnte:
-Personen, die nicht sicher sind, ob sie ein Spiel kaufen sollen
-Personen, denen das Spiel vorher noch nicht bekannt war, oder die nicht in Betracht gezogen haben es zu kaufen
Zu ersterer Gruppe:
Wer ein Let's Play guckt, um sich über ein Spiel zu informieren, kann sich genau so gut auch ein Review angucken. Genau genommen ist es sogar sinnvoller das zu tun, da der Review seine Meinung vor dem Review reflektiert und dabei das Spiel als ganzes betrachtet. Außerdem ist ein Review deutlich kürzer als ein LP, selbst wenn man nur dessen Anfang guckt, und nimmt im genauen Gegensatz zum LP nichts vorweg.
Ohne LPs würde diese Zielgruppe nach meiner Theorie also trotzdem geworben werden.
Zur zweiten Gruppe:
Leute die ein LP guckt, weil sie den Spieler unterhaltsam oder sympathisch finden.
In dem Fall könnte man sich auch ein Review der selben Person ansehen, sich auf diese Weise an dessen Charme ergötzen und von dem Spiel erfahren, dass man gar nicht auf dem Zettel hatte.
Die dritte Gruppe (Ha! Überraschung):
In diese letzte unerwartete Gruppe, fallen all Jene, die LPs zur Hintergrund-Berieselung ansehen/-hören.
Wie eine Person dieser Gruppe für ein Spiel geworben werden soll, ist mir schleierhaft, aber ich verweise in dem Fall nichtsdestotrotz auf Podcasts.
Ich bezweifle stark, dass die wenigen Personen, für die keine der oben genannten Alternativen eine Option ist und die sich lieber komplett aus der Szene entfernen, als auf LPs zu verzichten, den negativen Wert ausgleichen.
Summa summarum sehe ich den Umsatz, der durch LPs verloren geht, keineswegs durch Werbeeffekt ausgeglichen und muss Nintendo in ihrer Entscheidung recht geben.
P.S. Man ist das heute spät geworden <.<
Sonntag, 5. April 2015
14. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Am Donnerstag war es mal wieder soweit und Nintendo präsentierte eine ausgezeichnete Direct, die hier in voller Länge gesehen werden kann. Eine Zusammenfassung liefert Kotaku. Also schön, gehen wir das ganze mal durch:
Mewtwo und Lucas in Smash Bros. Ersterer kommt noch diesen Monat und Letzterer stand bisher noch gar nicht fest. Beide gehören zwar nicht zu meinen Lieblingscharakteren der vorigen Ableger, aber es ist schön, dass das Grid weiter vergrößert wird.
Außerdem will Nintendo neue Inhalte an Nutzerwünschen anpassen. Gute Sache! Es gibt noch eine ganze Menge cooler Charaktere die ohne Zweifel in das Franchise passen würden.
Der Zero Suit Samus Amiibo kommt endlich. Yeeeeeeeessssss!
Der Woll-Yoshi Amiibo sieht echt gut aus und ist mal was anderes als die standard Amiibo. Ich hoffe doch, dass noch mehr alternative Designs ausgepackt werden.
Oh mein Gott, noch mehr Amiibo! Die Splatoon Inklings und Squids hatte ich gar nicht auf dem Zettel, aber ehrlich gesagt finde ich echt gut, dass Nintendo ihr Feature so stark unterstützen.
Affordable Space Adventures sieht aus wie ein abgespecktes Casual Artemis... Das ist ein Kompliment!
Jetzt kommen wir zum richtigen Fleisch:
N64 und NDS kommen in die Virtual Console. Na endlich, meine Güte! Fehlen nur noch der verdammte Gamecube und eine größere Library, dann ist die Wii U die ultimative Plattform.
Wo wir bei größerer Library sind, Pandoras Tower kommt für die VC und mir 15€ aus der Tasche ziehen... Hey es ist deutlich günstiger als Retail.
Fire Emblem x Shin Megami Tensei... *Gasp... *Gasp... ... ... ... *Gasp... Ok Leute, das die das tatsächlich noch durchziehen! Nerdgasm! ATLUS MIT FIRE EMBLEM LIZENZ! NERDGASM! Seht euch den Trailer an! Das Design! Die Farbwahl! NERDGASM! Der gute Gregor hat seine deutlich größere Kompetenz genutzt um eine kurze konkrete Traileranalyse, die hier verlinkt ist, vorzubereiten.
Neues Project Zero mit unter Zuhilfenahme des Wii U Tablets. Habe selber noch keinen Ableger der Serie gespielt, aber nur gutes gehört. Vielleicht wird dieses das Erste.
Project S.T.E.A.M. kommt mit Multiplayer. Ok, cool. Könnte spaß machen, aber ich erwarte nicht zu viel.
Fire Emblem! [Fanboy rambling on]
Das ist der schönste Trailer den ich je gesehen habe. Er hatte starkes Design, gute Musik und interessante Charaktere. Das neue Fire Emblem wird ohne Zweifel das beste Spiel aller Zeiten sein und den Sinn meines Lebens erfüllen. [Fanboy rambling off]
So so, der Spieler Charakter wird also der Protagonist. Nun gut, kann man machen. Ich fand bisher immer recht interessant, dass man den zweiten Mann gespielt hat, der im Hintergrund Pläne schmiedet und Schlachten austüftelt, während der strahlende Held wie ein Leuchtfeuer die Kämpfer um sich versammelt. Dieser Ansatz funktinoiert aber bestimmt auch.
Die Fraktionen scheinen diesmal nicht so leicht in gut und böse aufteilbar zu sein. Genau genommen kann man sogar beide spielen und zwar in unterschiedlichen Versionen des Spiels. Kotaku klärt das ganze hier auf. Klingt für mich so, als seie das ganze dieses mal noch umfangreicher als sonst!
Special Edition all the way!
Mario Kart bekommt einen 200ccm Modus! Das habe ich nicht erwartet. Und es sieht gut aus! Gott es ist so schnell. Und der Trailer zeigt sogar den ein oder anderen Skip, der bisher noch nicht möglich war. Das wird richtig schön anspruchsvoll!
Der zweite Stage DLC kommt schon am 23. April. Das ist ja schon in drei Wochen, schöne Sache.
Nintendo ich applaudiere euch, ihr habt ein weiteres mal hervorragende Ankündigungen rausgehauen. Ich bin euch nicht mal böse, dass ich Ende des Jahres wahrscheinlich arm sein werde.
Ich verlinke zu guter Letzt das zugehörige News Video vom gutelaunetyp (der Direct Part startet bei 5 Minuten).
Von all dem Rummel abgesehen ist die Legacy of the Void Beta online gegangen. Ich habe selber noch fast nichts dazu gesehen, verlinke hier aber einfach mal ein paar Kotaku Gedanken.
So, genug für heute! Ich surfe von dannen.
P.S. Der Prototyp für mein #femallinkjam Spiel ist online!
Mewtwo und Lucas in Smash Bros. Ersterer kommt noch diesen Monat und Letzterer stand bisher noch gar nicht fest. Beide gehören zwar nicht zu meinen Lieblingscharakteren der vorigen Ableger, aber es ist schön, dass das Grid weiter vergrößert wird.
Außerdem will Nintendo neue Inhalte an Nutzerwünschen anpassen. Gute Sache! Es gibt noch eine ganze Menge cooler Charaktere die ohne Zweifel in das Franchise passen würden.
Der Zero Suit Samus Amiibo kommt endlich. Yeeeeeeeessssss!
Der Woll-Yoshi Amiibo sieht echt gut aus und ist mal was anderes als die standard Amiibo. Ich hoffe doch, dass noch mehr alternative Designs ausgepackt werden.
Oh mein Gott, noch mehr Amiibo! Die Splatoon Inklings und Squids hatte ich gar nicht auf dem Zettel, aber ehrlich gesagt finde ich echt gut, dass Nintendo ihr Feature so stark unterstützen.
Affordable Space Adventures sieht aus wie ein abgespecktes Casual Artemis... Das ist ein Kompliment!
Jetzt kommen wir zum richtigen Fleisch:
N64 und NDS kommen in die Virtual Console. Na endlich, meine Güte! Fehlen nur noch der verdammte Gamecube und eine größere Library, dann ist die Wii U die ultimative Plattform.
Wo wir bei größerer Library sind, Pandoras Tower kommt für die VC und mir 15€ aus der Tasche ziehen... Hey es ist deutlich günstiger als Retail.
Fire Emblem x Shin Megami Tensei... *Gasp... *Gasp... ... ... ... *Gasp... Ok Leute, das die das tatsächlich noch durchziehen! Nerdgasm! ATLUS MIT FIRE EMBLEM LIZENZ! NERDGASM! Seht euch den Trailer an! Das Design! Die Farbwahl! NERDGASM! Der gute Gregor hat seine deutlich größere Kompetenz genutzt um eine kurze konkrete Traileranalyse, die hier verlinkt ist, vorzubereiten.
Neues Project Zero mit unter Zuhilfenahme des Wii U Tablets. Habe selber noch keinen Ableger der Serie gespielt, aber nur gutes gehört. Vielleicht wird dieses das Erste.
Project S.T.E.A.M. kommt mit Multiplayer. Ok, cool. Könnte spaß machen, aber ich erwarte nicht zu viel.
Fire Emblem! [Fanboy rambling on]
Das ist der schönste Trailer den ich je gesehen habe. Er hatte starkes Design, gute Musik und interessante Charaktere. Das neue Fire Emblem wird ohne Zweifel das beste Spiel aller Zeiten sein und den Sinn meines Lebens erfüllen. [Fanboy rambling off]
So so, der Spieler Charakter wird also der Protagonist. Nun gut, kann man machen. Ich fand bisher immer recht interessant, dass man den zweiten Mann gespielt hat, der im Hintergrund Pläne schmiedet und Schlachten austüftelt, während der strahlende Held wie ein Leuchtfeuer die Kämpfer um sich versammelt. Dieser Ansatz funktinoiert aber bestimmt auch.
Die Fraktionen scheinen diesmal nicht so leicht in gut und böse aufteilbar zu sein. Genau genommen kann man sogar beide spielen und zwar in unterschiedlichen Versionen des Spiels. Kotaku klärt das ganze hier auf. Klingt für mich so, als seie das ganze dieses mal noch umfangreicher als sonst!
Special Edition all the way!
Mario Kart bekommt einen 200ccm Modus! Das habe ich nicht erwartet. Und es sieht gut aus! Gott es ist so schnell. Und der Trailer zeigt sogar den ein oder anderen Skip, der bisher noch nicht möglich war. Das wird richtig schön anspruchsvoll!
Der zweite Stage DLC kommt schon am 23. April. Das ist ja schon in drei Wochen, schöne Sache.
Nintendo ich applaudiere euch, ihr habt ein weiteres mal hervorragende Ankündigungen rausgehauen. Ich bin euch nicht mal böse, dass ich Ende des Jahres wahrscheinlich arm sein werde.
Ich verlinke zu guter Letzt das zugehörige News Video vom gutelaunetyp (der Direct Part startet bei 5 Minuten).
Von all dem Rummel abgesehen ist die Legacy of the Void Beta online gegangen. Ich habe selber noch fast nichts dazu gesehen, verlinke hier aber einfach mal ein paar Kotaku Gedanken.
So, genug für heute! Ich surfe von dannen.
P.S. Der Prototyp für mein #femallinkjam Spiel ist online!
Mittwoch, 1. April 2015
Schlechter Stil in kompetitivem Multiplayer
Da seit dem letzten mal schon wieder... *stöberstöber ein Monat vergangen ist, bediene ich mich heute zum x-ten mal an Sm4sh als Aufhänger für den Blog Artikel. Allerdings geht es diesmal nicht um die Exzellenz des Gameplays, das herausragende Balancing und den krassen Style.
Nein, heute rede ich über den Spielaspekt der mich am zweit meisten stört (über den Lag hatte ich ja schon gesprochen), nämlich über Spieler, die online einen schlechten Stil an den Tag legen. Ich betone diese Formulierung bewusst, da ich mich nicht nur auf Troller oder Spammer beziehe.
Von einem stilvollen Spieler spreche ich, wenn ein Spieler ein Spiel um des Spieles willen spielt, wenn er danach trachtet die höchste Stufe der Meisterschaft, die man als imb4 skillz bezeichnet, zu erlangen, er versucht eine großartige Erfahrung für alle Beteiligten zu schaffen.
Stillos sind Jene, die einzig um zu gewinnen oder um gute Werte in der Statistik stehen zu haben spielen, die den Gegner verspotten und beleidigen, wenn sie vorne liegen, und die das Match nicht mehr ernst nehmen, sobald sie einmal das nachsehen haben, und dadurch dem Gegner den Triumph des verdienten Sieges verweigern.
Um es auf Smash zu spezifizieren: wer nur eine einzige Kombination benutzt zeigt keinen Stil. Zugegeben, es gibt eine ganze Menge starke und gleichzeitig einfache Strategien in Smash (im folgenden „n00b-strats”) deren Anwesenheit, in Anbetracht des großen Anteils an casual Spielern, absolut berechtigt ist. Aber eine n00b-strat zu benutzen hilft nicht das eigene Spiel zu verbessern, im Gegenteil. Meistens trainiert man sich dadurch Verhalten an, welches in vielen Situationen einfach schlecht ist.
Vielleicht liegt es daran, dass die n00b-strat der einfachste Weg ist zwischen vielen Niederlagen auch mal einen Treffer zu landen oder ein Spiel zu gewinnen, vielleicht ist der Spieler auch schlicht zu faul, um sich mit der Materie auseinander zu setzen.
In beiden Fällen zeigt er mir aber, dass er nicht hier ist um ein gutes Match zu zeigen. Er versucht nicht die volle Güte aus dem Spiel zu kitzeln. Er hat keinen guten Stil.
Auf der anderen Seite des Skill-Spektrums sieht es aber nicht unbedingt besser aus. Oft wird schlechteren Spielern Respektlosigkeit entgegengebracht, indem an ungebührenden Stellen Taunts geworfen werden oder man einem fallenden Feind hinterher springt um noch einen Treffer zu setzen.
Auch solches Verhalten bezeichne ich als stillos, da der Spieler das Spiel nur als Medium benutzt sich über andere zu stellen.
Natürlich gibt es Stillose in allen kompetitiven Multiplayern. Überall gibt es Leute die afk gehen, das Spiel vorsätzlich verzögern oder Ähnliches, und immer wieder wird meine Spielerfahrung dadurch verschlechtert.
Abschließend nur so viel: ich habe viel lieber ein Spiel mit ausschließlich schlechten Mitstreitern, das wir haushoch verlieren, als ein Spiel mit einem einzigen stillosen Spieler, der ein einnehmendes Spiel zu repetitiver Arbeit macht.
P.S. The Jam is on on on!
Nein, heute rede ich über den Spielaspekt der mich am zweit meisten stört (über den Lag hatte ich ja schon gesprochen), nämlich über Spieler, die online einen schlechten Stil an den Tag legen. Ich betone diese Formulierung bewusst, da ich mich nicht nur auf Troller oder Spammer beziehe.
Von einem stilvollen Spieler spreche ich, wenn ein Spieler ein Spiel um des Spieles willen spielt, wenn er danach trachtet die höchste Stufe der Meisterschaft, die man als imb4 skillz bezeichnet, zu erlangen, er versucht eine großartige Erfahrung für alle Beteiligten zu schaffen.
Stillos sind Jene, die einzig um zu gewinnen oder um gute Werte in der Statistik stehen zu haben spielen, die den Gegner verspotten und beleidigen, wenn sie vorne liegen, und die das Match nicht mehr ernst nehmen, sobald sie einmal das nachsehen haben, und dadurch dem Gegner den Triumph des verdienten Sieges verweigern.
Um es auf Smash zu spezifizieren: wer nur eine einzige Kombination benutzt zeigt keinen Stil. Zugegeben, es gibt eine ganze Menge starke und gleichzeitig einfache Strategien in Smash (im folgenden „n00b-strats”) deren Anwesenheit, in Anbetracht des großen Anteils an casual Spielern, absolut berechtigt ist. Aber eine n00b-strat zu benutzen hilft nicht das eigene Spiel zu verbessern, im Gegenteil. Meistens trainiert man sich dadurch Verhalten an, welches in vielen Situationen einfach schlecht ist.
Vielleicht liegt es daran, dass die n00b-strat der einfachste Weg ist zwischen vielen Niederlagen auch mal einen Treffer zu landen oder ein Spiel zu gewinnen, vielleicht ist der Spieler auch schlicht zu faul, um sich mit der Materie auseinander zu setzen.
In beiden Fällen zeigt er mir aber, dass er nicht hier ist um ein gutes Match zu zeigen. Er versucht nicht die volle Güte aus dem Spiel zu kitzeln. Er hat keinen guten Stil.
Auf der anderen Seite des Skill-Spektrums sieht es aber nicht unbedingt besser aus. Oft wird schlechteren Spielern Respektlosigkeit entgegengebracht, indem an ungebührenden Stellen Taunts geworfen werden oder man einem fallenden Feind hinterher springt um noch einen Treffer zu setzen.
Auch solches Verhalten bezeichne ich als stillos, da der Spieler das Spiel nur als Medium benutzt sich über andere zu stellen.
Natürlich gibt es Stillose in allen kompetitiven Multiplayern. Überall gibt es Leute die afk gehen, das Spiel vorsätzlich verzögern oder Ähnliches, und immer wieder wird meine Spielerfahrung dadurch verschlechtert.
Abschließend nur so viel: ich habe viel lieber ein Spiel mit ausschließlich schlechten Mitstreitern, das wir haushoch verlieren, als ein Spiel mit einem einzigen stillosen Spieler, der ein einnehmendes Spiel zu repetitiver Arbeit macht.
P.S. The Jam is on on on!
Sonntag, 29. März 2015
13. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Drei kurze Artikel habe ich heute in der Pipeline und alle drehen sie sich um Nintendo Games.
So was aber auch.
Yay, Zelda Wii U kommt wohl doch nicht mehr dieses Jahr...
Naja, immerhin liefert Aonuma eine verständliche Erklärung. Da er so früh vor geplantem Release auf die Bremse tritt, lässt vermuten, dass er tatsächlich den Releaseplan höher gesteckt hat und nicht nur kaschieren will, dass es noch zu viele Bugs gibt.
Twitch erringt Gesamtsieg über Pokemon.
Ich bin beeindruckt. Trotz enormen Handicap wurde das Spiel in unter 1000 Stunden geschafft.
Zum Schluss werfe ich noch einen Artikel über das kommende Splatoon ein. Allein die Überschrift „Splatoon Is to Shooters what Mario Kart Is to Racers” drückt hervorragend aus, was ich von dem Spiel erwarte und warum ich es mir rechtzeitig zum Release kaufen werde.
So was aber auch.
Yay, Zelda Wii U kommt wohl doch nicht mehr dieses Jahr...
Naja, immerhin liefert Aonuma eine verständliche Erklärung. Da er so früh vor geplantem Release auf die Bremse tritt, lässt vermuten, dass er tatsächlich den Releaseplan höher gesteckt hat und nicht nur kaschieren will, dass es noch zu viele Bugs gibt.
Twitch erringt Gesamtsieg über Pokemon.
Ich bin beeindruckt. Trotz enormen Handicap wurde das Spiel in unter 1000 Stunden geschafft.
Zum Schluss werfe ich noch einen Artikel über das kommende Splatoon ein. Allein die Überschrift „Splatoon Is to Shooters what Mario Kart Is to Racers” drückt hervorragend aus, was ich von dem Spiel erwarte und warum ich es mir rechtzeitig zum Release kaufen werde.
Mittwoch, 25. März 2015
#FemaleLinkJam
Das heutige Thema weicht ein bisschen vom üblichen Kanon ab, denn es geht heute nicht um das Konsumieren von Videospielen, sondern um das kreieren solcher.
Es geht um den kommenden Mittwoch startenden Female Link Jam, in dem die Teilnehmer dazu aufgefordert sind, The Legend of Zelda mit einem weiblichen Hauptcharakter neu zu interpretieren.
Da ich sowieso an einem Konzept für ein kleines Game gearbeitet habe und ich die Idee doch ganz nett finde, habe ich mich entschieden teilzunehmen.
Leider ist das Internet im Moment ziemlich aus dem Häuschen, was Geschlechterrollen in Videospielen angeht.
Mancher sprang auf den Zug auf und erklärt nun, dass es Zeit für Nintendo ist einen weiblichen Link zu veröffentlichen und diese Fan-Art Idee in die Realität umzusetzen (Beispiel). Damit wiederum fühlten sich Leute auf den Plan gerufen zu hinterfragen, warum man überhaupt ein existierendes Franchise verändert anstatt einfach ein eigenes zu erschaffen (hier und hier).
Da ich mich nun aktiv in das Geschehen einmische, sehe ich mich gezwungen mein eigene Meinung darzulegen, was ich in Form dieses Posts tue.
Ich stimme beiden Seiten zu gewissen Teilen zu. Dem Video von PBS Game/Show stimme ich insofern zu, dass das Zelda Universum ohne Probleme eine Iteration mit einem weiblichen Charakter zulässt. Ich stimme ihm auch darin zu, dass man mit einem Geschlechtertausch ein wenig Abwechslung in das Franchise bringen könnte, wobei ich allerdings anmerke, dass TLoZ seit jeher sehr abwechslungsreiche Iterationen hervorbringt und jeder neue Titel, auch mit einem männlichen Link, keineswegs angestaubt ist.
Dem Blog-Artikel gebe ich in seiner Kernaussage recht, dass man Künstler nicht zu bestimmten Entscheidungen drängen sollte, weshalb ich auch der Meinung bin, dass Nintendo, oder vielmehr die verantwortlichen Designer, ganz selber entscheiden sollen, ob und wie sie eine weibliche Link Version einführen wollen.
Dem Video von MundaneMatt muss ich insofern recht geben, als dass eigene Kreationen definitiv Neuinterpretationen überlegen sind, allerdings scheint MundaneMatt einen sehr wichtigen Punkt zu ignorieren, nämlich den, dass wir von einem Game Jam reden.
Ein Game Jam ist und war nie dazu gedacht die neusten Top Seller zu produzieren und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ein Jam ist viel eher mit einem Fan-Art Contest zu vergleichen.
Die Teilnehmer, wie auch ich, versuchen nicht reich und berühmt zu werden, sondern Spaß am kreieren zu haben und ein wenig Erfahrung für das nächste ernsthafte Projekt zu sammeln.
Dass er den Female Link Jam mit Fifty Shades of Grey vergleicht und sich darüber lustig macht, dass der Preis für den Gewinner lediglich ein gerahmtes Fan-Art eines nicht genannten Künstlers sein wird, zeigt, dass MundaneMatt nicht klar ist warum der Jam veranstaltet wird.
Ich fasse meine Meinung also nochmal zusammen:
Wenn Nintendo ein Spiel mit einem weiblichen Link machen will, cool for me. Aber sie müssen das nicht machen, weder für Gender Equality, noch um ihr Franchise interessanter zu machen.
Ich denke, dass nicht jedes Spiel ein originelles Meisterstück sein muss. Gerade Anfänger und Amateure, wie ich nun mal einer bin, sollten zunächst ein kleineres Projekt angreifen um Erfahrung mit der Materie zu sammeln und da darf man durchaus etwas Bekanntes kopieren.
„People are upset because they think#femalelinkjam is some big social commentary. Just have fun making/playing games, I can't wait.” - @GDultima via Twitter
P.S. Wennmir kein besseres Thema einfällt ich der Meinung bin es sei angebracht, werde ich den kommenden Monat einen Statusbericht zum Projekt hier einstellen. Anfang Mai, wenn der Jam vorbei ist, gibt es auf jeden Fall ein kleines Resümee.
Es geht um den kommenden Mittwoch startenden Female Link Jam, in dem die Teilnehmer dazu aufgefordert sind, The Legend of Zelda mit einem weiblichen Hauptcharakter neu zu interpretieren.
Da ich sowieso an einem Konzept für ein kleines Game gearbeitet habe und ich die Idee doch ganz nett finde, habe ich mich entschieden teilzunehmen.
Leider ist das Internet im Moment ziemlich aus dem Häuschen, was Geschlechterrollen in Videospielen angeht.
Mancher sprang auf den Zug auf und erklärt nun, dass es Zeit für Nintendo ist einen weiblichen Link zu veröffentlichen und diese Fan-Art Idee in die Realität umzusetzen (Beispiel). Damit wiederum fühlten sich Leute auf den Plan gerufen zu hinterfragen, warum man überhaupt ein existierendes Franchise verändert anstatt einfach ein eigenes zu erschaffen (hier und hier).
Da ich mich nun aktiv in das Geschehen einmische, sehe ich mich gezwungen mein eigene Meinung darzulegen, was ich in Form dieses Posts tue.
Ich stimme beiden Seiten zu gewissen Teilen zu. Dem Video von PBS Game/Show stimme ich insofern zu, dass das Zelda Universum ohne Probleme eine Iteration mit einem weiblichen Charakter zulässt. Ich stimme ihm auch darin zu, dass man mit einem Geschlechtertausch ein wenig Abwechslung in das Franchise bringen könnte, wobei ich allerdings anmerke, dass TLoZ seit jeher sehr abwechslungsreiche Iterationen hervorbringt und jeder neue Titel, auch mit einem männlichen Link, keineswegs angestaubt ist.
Dem Blog-Artikel gebe ich in seiner Kernaussage recht, dass man Künstler nicht zu bestimmten Entscheidungen drängen sollte, weshalb ich auch der Meinung bin, dass Nintendo, oder vielmehr die verantwortlichen Designer, ganz selber entscheiden sollen, ob und wie sie eine weibliche Link Version einführen wollen.
Dem Video von MundaneMatt muss ich insofern recht geben, als dass eigene Kreationen definitiv Neuinterpretationen überlegen sind, allerdings scheint MundaneMatt einen sehr wichtigen Punkt zu ignorieren, nämlich den, dass wir von einem Game Jam reden.
Ein Game Jam ist und war nie dazu gedacht die neusten Top Seller zu produzieren und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ein Jam ist viel eher mit einem Fan-Art Contest zu vergleichen.
Die Teilnehmer, wie auch ich, versuchen nicht reich und berühmt zu werden, sondern Spaß am kreieren zu haben und ein wenig Erfahrung für das nächste ernsthafte Projekt zu sammeln.
Dass er den Female Link Jam mit Fifty Shades of Grey vergleicht und sich darüber lustig macht, dass der Preis für den Gewinner lediglich ein gerahmtes Fan-Art eines nicht genannten Künstlers sein wird, zeigt, dass MundaneMatt nicht klar ist warum der Jam veranstaltet wird.
Ich fasse meine Meinung also nochmal zusammen:
Wenn Nintendo ein Spiel mit einem weiblichen Link machen will, cool for me. Aber sie müssen das nicht machen, weder für Gender Equality, noch um ihr Franchise interessanter zu machen.
Ich denke, dass nicht jedes Spiel ein originelles Meisterstück sein muss. Gerade Anfänger und Amateure, wie ich nun mal einer bin, sollten zunächst ein kleineres Projekt angreifen um Erfahrung mit der Materie zu sammeln und da darf man durchaus etwas Bekanntes kopieren.
„People are upset because they think
P.S. Wenn
Sonntag, 22. März 2015
12. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Juhu Menschling,
es ist diesen Sonntag mal wieder etwas später geworden, wofür ich mich hiermit in aller Form entschuldige, aber das hindert mich in keinster Weise daran mit einer irrwitzigen Geschichte zu starten (warum auch nicht):
Ein 200 Minuten langes Dota 2 Match fand statt.
Ich bin wirklich keine Dota Experte, aber selbst ich weiß, dass man normalerweise keine fünf Kuriere hat... „What year is it,” gab mir den Rest. Vielleicht sollte man über eine Zeitbegrenzung nachdenken, wenn schon die Map kapituliert?
Mewtu Mewtwo coming. Wuuuuhuuuuu.
Ich weiß da ist genau genommen gar kein Inhalt in dieser News, da bereits bekannt war, dass Mewtwo im Frühling erscheinen soll, aber es ging um Smash Bros.
Auf einmal steht die Legacy of the Void Beta in den Startlöchern.
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen baff, was für abgefahrene Änderungen getestet werden sollen. Das der Lurker wieder kommt ist eine schöne Sache, ich mag ihn, aber die Anzahl der Arbeiter zum Start verdoppeln? Das wird absolut jegliches bestehendes Meta völlig über den Haufen werfen.
Versteh mich nicht falsch, das Starcraft Meta braucht definitiv einen kräftigen Anstoß, aber das hier kann überall hin führen. Der Opening Scout könnte nutzlos werden und Rushes und Cheesplay fördern. Vielleicht entstehen aber auch Macro BOs, die selbst ohne Scout sicher sind, und noch schneller als vorher ins Lategame spielen.
Ich bin sehr gespannt auf das erste Gameplay Material mit diesen Veränderungen.
So viel zur Woche, ich sage tschüss und auf wiedersehen!
es ist diesen Sonntag mal wieder etwas später geworden, wofür ich mich hiermit in aller Form entschuldige, aber das hindert mich in keinster Weise daran mit einer irrwitzigen Geschichte zu starten (warum auch nicht):
Ein 200 Minuten langes Dota 2 Match fand statt.
Ich bin wirklich keine Dota Experte, aber selbst ich weiß, dass man normalerweise keine fünf Kuriere hat... „What year is it,” gab mir den Rest. Vielleicht sollte man über eine Zeitbegrenzung nachdenken, wenn schon die Map kapituliert?
Ich weiß da ist genau genommen gar kein Inhalt in dieser News, da bereits bekannt war, dass Mewtwo im Frühling erscheinen soll, aber es ging um Smash Bros.
Auf einmal steht die Legacy of the Void Beta in den Startlöchern.
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen baff, was für abgefahrene Änderungen getestet werden sollen. Das der Lurker wieder kommt ist eine schöne Sache, ich mag ihn, aber die Anzahl der Arbeiter zum Start verdoppeln? Das wird absolut jegliches bestehendes Meta völlig über den Haufen werfen.
Versteh mich nicht falsch, das Starcraft Meta braucht definitiv einen kräftigen Anstoß, aber das hier kann überall hin führen. Der Opening Scout könnte nutzlos werden und Rushes und Cheesplay fördern. Vielleicht entstehen aber auch Macro BOs, die selbst ohne Scout sicher sind, und noch schneller als vorher ins Lategame spielen.
Ich bin sehr gespannt auf das erste Gameplay Material mit diesen Veränderungen.
So viel zur Woche, ich sage tschüss und auf wiedersehen!
Mittwoch, 18. März 2015
Flashgame Flash!
Heute geht es mit einer Auswahl spielenswerter Flash-/Browser-Games Schlag auf Schlag. Ich garantiere keine guten, anspruchsvollen, oder hübschen Games (wobei keiner der Punkte ausgeschlossen ist) kann aber garantieren, dass sich der Zeitaufwand lohnen wird.
No-one has to die: Ein Puzzle-Game, das nur wenig Gameplay bietet, aber eine knackige spannende Story erzählt.
Everyday the Same Dream: Ein Spiel in dem man immer das gleiche macht. Oder nicht? Bis zum Abspann spielen!
Canabalt: Nur ein einziger Knopf, trotzdem ein pumpendes Actionspiel.
Fallen London: Im Prinzip ein normales Browsergame, nur das man statt zu kämpfen mit Leuten spricht und Storystränge spinnt. 15-20min Spielzeit lohnen sich, um Einblick in das Story-System zu bekommen, absolut
Midas: Cleveres kurzes Puzzle Jump'n Run.
Kingdom of Loathing: Auch hier ein im Prinzip übliches Browsergame. In diesem Fall ist das Spiel allerdings deutlich witziger, als man das sonst aus der Branche gewohnt ist.
Today I Die: Das moderne Gedichte manchmal sonderbar anmuten ist bekannt. In Videospielform habe ich Prosa aber auch noch nicht erlebt.
The End of Us: Ich mochte diesen Felsbrocken...
One Chance: Das Spiel mehrmals zu spielen ist cheaten! Leb mit deinen Entscheidungen!
Company of Myself: Ein überraschend gutes Puzzle Jump'n Run, das einem ganz nebenbei einen saftigen Kick in die Eingeweide gibt.
Loneliness: Es klingt paradox, aber dieses Spiel will nicht mit dir spielen.
I Saw Her Standing There: Ein romantisches Spiel mit Zombies, yo.
This is the Only Level: Zum Abschluss noch was lockeres. Die Melodie bekomme ich nie wieder aus dem Kopf...
Fehlt nur noch der Flashgame Thunder dann sind wir für heute fertig:
...
...
...
BÄMM!
The End
No-one has to die: Ein Puzzle-Game, das nur wenig Gameplay bietet, aber eine knackige spannende Story erzählt.
Everyday the Same Dream: Ein Spiel in dem man immer das gleiche macht. Oder nicht? Bis zum Abspann spielen!
Canabalt: Nur ein einziger Knopf, trotzdem ein pumpendes Actionspiel.
Fallen London: Im Prinzip ein normales Browsergame, nur das man statt zu kämpfen mit Leuten spricht und Storystränge spinnt. 15-20min Spielzeit lohnen sich, um Einblick in das Story-System zu bekommen, absolut
Midas: Cleveres kurzes Puzzle Jump'n Run.
Kingdom of Loathing: Auch hier ein im Prinzip übliches Browsergame. In diesem Fall ist das Spiel allerdings deutlich witziger, als man das sonst aus der Branche gewohnt ist.
Today I Die: Das moderne Gedichte manchmal sonderbar anmuten ist bekannt. In Videospielform habe ich Prosa aber auch noch nicht erlebt.
The End of Us: Ich mochte diesen Felsbrocken...
One Chance: Das Spiel mehrmals zu spielen ist cheaten! Leb mit deinen Entscheidungen!
Company of Myself: Ein überraschend gutes Puzzle Jump'n Run, das einem ganz nebenbei einen saftigen Kick in die Eingeweide gibt.
Loneliness: Es klingt paradox, aber dieses Spiel will nicht mit dir spielen.
I Saw Her Standing There: Ein romantisches Spiel mit Zombies, yo.
This is the Only Level: Zum Abschluss noch was lockeres. Die Melodie bekomme ich nie wieder aus dem Kopf...
Fehlt nur noch der Flashgame Thunder dann sind wir für heute fertig:
...
...
...
BÄMM!
The End
Sonntag, 15. März 2015
11. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Worst first: Uncharted kommt doch erst nächstes Jahr. „2015 ist das Jahr, in dem alles auf 2016 verschoben wird,” hatte Rocketbeans Gregor nach der E3 vergangenen Jahres gesagt. Ich musste damals schon zugeben, dass seine Vermutung plausibel klang, hatte aber dennoch gehofft, dass sie sich als falsch erweist.
Obwohl die Konsole schon seit anderthalb Jahren auf dem Markt ist, scheint der Zeitpunkt, zu dem ich eine Ps4 kaufe, nicht näher zu rücken.
Durchwachsene Meinungen zu Codename S.T.E.A.M.
Tja, schade. Das Spiel hatte mit interessanten Einfällen und anspruchsvollem Gameplay definitiv Potential einen Hit zu landen. Selbstironischer Stil und flache Charaktere kamen allerdings nicht so gut an.
Ich werde es wahrscheinlich trotzdem spielen, wenn ich die Gelegenheit dazu habe, immerhin ist das mein Lieblingsgenre.
Zum Abschluss verlinke ich zudem einen recht langen Kotaku Artikel in dem die aktuelle Lage der Branche, angesichts Gamergate und dem wachsenden Mobil-Markt, beleuchtet wird.
Und weg bin ich!
Obwohl die Konsole schon seit anderthalb Jahren auf dem Markt ist, scheint der Zeitpunkt, zu dem ich eine Ps4 kaufe, nicht näher zu rücken.
Durchwachsene Meinungen zu Codename S.T.E.A.M.
Tja, schade. Das Spiel hatte mit interessanten Einfällen und anspruchsvollem Gameplay definitiv Potential einen Hit zu landen. Selbstironischer Stil und flache Charaktere kamen allerdings nicht so gut an.
Ich werde es wahrscheinlich trotzdem spielen, wenn ich die Gelegenheit dazu habe, immerhin ist das mein Lieblingsgenre.
Zum Abschluss verlinke ich zudem einen recht langen Kotaku Artikel in dem die aktuelle Lage der Branche, angesichts Gamergate und dem wachsenden Mobil-Markt, beleuchtet wird.
Und weg bin ich!
Mittwoch, 11. März 2015
„Habe ich mal angezockt...”
Gaming ist ein unfassbar zeitintensives Hobby, wie ich immer wieder voller Gram feststellen muss. Multiplayer Titel vor allen anderen verlangen häufiges Spielen und konsumieren gerne mehrere hundert Stunden, aber auch Einzelspieler Erfahrungen können sich in die Länge ziehen, wenn man sie zur vollen Güte ausschöpft, jeden Sidequest erledigt und alle alternativen Enden ansieht.
Gepaart mit der gigantischen Auswahl an Produkten, die der heutige Markt bietet, beschränken sich die meisten Gamer darauf, nur die Spiele zu spielen, die am besten zu ihrem Geschmack passen.
Das ist völlig legitimer Ansatz, an dem ich selber lange festgehalten habe und der mir viele viele gute Stunden Spielzeit ermöglicht hat. Allerdings ist mein Interesse gegenüber den vielschichtigen anderen Spielen da draußen keineswegs geschrumpft, weshalb mein Pile fo Shame nach wie vor über mir aufragt. Darum möchte ich heute einen anderen Ansatz vorschlagen, mit dem ich das letzte halbe Jahr gut gefahren bin und so manchen Titel vom Pile streichen konnte.
Der Vorschlag, den ich unterbreite, ist der, Spiele nicht bis zum Schluss durchzuspielen; sie gar nur ein bis zwei Stunden anzuspielen, und dann wegzulegen.
Ich weiß diese Idee wirft sich dem völlig menschlichen Verlangen, Ordnung in Vollständigkeit in Dinge zu bringen, entgegen. Außerdem ist sie nur für jene umsetzbar, die in der Lage sind Spiele, kostenlos oder zumindest zu äußerst günstigem Preis, zu leihen.
Aber lass uns für einen Moment die positiven Seiten meines Vorgehens betrachten.
Der offensichtliche Vorteil ist die schiere Anzahl an Spielen, die man nun spielen kann. In den letzten Tagen habe ich sieben Spiele angespielt, von denen ich mich nur bei Dragons Dogma - Dark Arisen dazu entschieden habe weiter zu spielen.
Der gesparte Zeitaufwand ist mit schätzungsweise über 50 Stunden gigantisch.
Gleichzeitig kann ich mir sicher sein mindestens 80% der Spiele gesehen zu haben, denn wenn wir mal ehrlich sind, der Großteil eines Spiels besteht aus Wiederholung der ersten ein bis zwei Stunden. Ausnahmen mögen Story-lastige Spiele sein, die in diesem Fall aber nicht vorliegen. Daraus folgt, dass ich mich mit Stärken und Schwächen der Mechaniken und Designs auseinander setzen konnte und ich eine wohl begründete Meinung zu den Spielen gebildet habe.
Diese eigene und solide Meinung gibt mir nun Möglichkeiten des Vergleichs zu anderen Spielen. Ich habe ein größeres Wissen über das Genre und Gaming an sich, wodurch ich im Gespräch besser mitreden kann. Unerfahreneren Spielern gegenüber kann ich Empfehlungen aussprechen, da ich weiß welche Games sich in Kernfeatures ähneln, umgekehrt kann ich von bestimmten Titeln abraten, wenn ich weiß, dass sie nicht den Erwartungen des Gesprächspartners entsprechen werden.
Da wirkt der Perfektionsdrang doch wie eine kleine Hürde, gegen den massigen Gewinn.
Deshalb mein Lehrsatz: das Spielen selbst muss den Zeitaufwand rechtfertigen, nicht das Verlangen das Spiel abzuschließen.
Wer der Meinung ist, man müsse den Abspann gesehen haben, um von sich behaupten zu können „ein Game gespielt zu haben”, den vertröste ich gerne mit dem abgewandelten Wortlaut „ein Game angezockt zu haben”.
Gepaart mit der gigantischen Auswahl an Produkten, die der heutige Markt bietet, beschränken sich die meisten Gamer darauf, nur die Spiele zu spielen, die am besten zu ihrem Geschmack passen.
Das ist völlig legitimer Ansatz, an dem ich selber lange festgehalten habe und der mir viele viele gute Stunden Spielzeit ermöglicht hat. Allerdings ist mein Interesse gegenüber den vielschichtigen anderen Spielen da draußen keineswegs geschrumpft, weshalb mein Pile fo Shame nach wie vor über mir aufragt. Darum möchte ich heute einen anderen Ansatz vorschlagen, mit dem ich das letzte halbe Jahr gut gefahren bin und so manchen Titel vom Pile streichen konnte.
Der Vorschlag, den ich unterbreite, ist der, Spiele nicht bis zum Schluss durchzuspielen; sie gar nur ein bis zwei Stunden anzuspielen, und dann wegzulegen.
Ich weiß diese Idee wirft sich dem völlig menschlichen Verlangen, Ordnung in Vollständigkeit in Dinge zu bringen, entgegen. Außerdem ist sie nur für jene umsetzbar, die in der Lage sind Spiele, kostenlos oder zumindest zu äußerst günstigem Preis, zu leihen.
Aber lass uns für einen Moment die positiven Seiten meines Vorgehens betrachten.
Der offensichtliche Vorteil ist die schiere Anzahl an Spielen, die man nun spielen kann. In den letzten Tagen habe ich sieben Spiele angespielt, von denen ich mich nur bei Dragons Dogma - Dark Arisen dazu entschieden habe weiter zu spielen.
Der gesparte Zeitaufwand ist mit schätzungsweise über 50 Stunden gigantisch.
Gleichzeitig kann ich mir sicher sein mindestens 80% der Spiele gesehen zu haben, denn wenn wir mal ehrlich sind, der Großteil eines Spiels besteht aus Wiederholung der ersten ein bis zwei Stunden. Ausnahmen mögen Story-lastige Spiele sein, die in diesem Fall aber nicht vorliegen. Daraus folgt, dass ich mich mit Stärken und Schwächen der Mechaniken und Designs auseinander setzen konnte und ich eine wohl begründete Meinung zu den Spielen gebildet habe.
Diese eigene und solide Meinung gibt mir nun Möglichkeiten des Vergleichs zu anderen Spielen. Ich habe ein größeres Wissen über das Genre und Gaming an sich, wodurch ich im Gespräch besser mitreden kann. Unerfahreneren Spielern gegenüber kann ich Empfehlungen aussprechen, da ich weiß welche Games sich in Kernfeatures ähneln, umgekehrt kann ich von bestimmten Titeln abraten, wenn ich weiß, dass sie nicht den Erwartungen des Gesprächspartners entsprechen werden.
Da wirkt der Perfektionsdrang doch wie eine kleine Hürde, gegen den massigen Gewinn.
Deshalb mein Lehrsatz: das Spielen selbst muss den Zeitaufwand rechtfertigen, nicht das Verlangen das Spiel abzuschließen.
Wer der Meinung ist, man müsse den Abspann gesehen haben, um von sich behaupten zu können „ein Game gespielt zu haben”, den vertröste ich gerne mit dem abgewandelten Wortlaut „ein Game angezockt zu haben”.
Sonntag, 8. März 2015
10. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Halli Hallo,
der Blog zum Sonntag ist zurück und hat diesmal sogar ein paar News zu besprechen.
Seitens Software gab es zwar nichts interessantes zu sehen, aber was Hardware angeht haben die Konzerne diese Woche richtig ausgepackt.
Gerade im VR Bereich hat sich einiges entwickelt. Nicht nur, dass Sony mit 2016 einen nicht all zu fernen Release für Morpheus plant, nein, Valve hat mit einem eigenen Projekt den Ring betreten.
Schlüsselunterschied gegenüber Morpheus und Oculus sind die Kameras auf der Außenseite der Brille, die die Umgebung wahrnehmen. Der Vorteil ist der, dass sich der Nutzer frei im Raum bewegen kann und nicht daran gebunden ist die Hardware im Sitzen zu benutzen. Das klingt ziemlich heiß und könnte den entscheidenden Unterschied zugunsten von Valve machen.
Aber solange die unterschiedlichen Brillen nicht in endgültiger Fassung auf dem Tisch liegen sind, ist im Markt um die virtuelle Realität noch alles offen.
Die hauseigene VR Brille war allerdings nicht die einzige Hardware, die Valve vergangene Woche vorgestellt hat.
Der Steamcontroller, mit seinen innovativen Touchpads, liegt in finaler Fassung vor und ist hier zu bestaunen.
Ich bin ehrlich gesagt noch ein bisschen skeptisch ob das Konzept des Pads wirklich eine Maus ersetzen kann. Solche Spiele, bei denen sich Controller-Support sowieso anbieten würde, funktionieren sich super mit dem Gerät, aber gerade Spiele, die gezielt Maus und Tastatur ausnutzen, könnten ein Problem darstellen.
Passend zum Gamepad hat sich Valve nicht lumpen lassen und gleich eine informationsarme Preisliste ans Licht gebracht, auf der die geplanten Steam Machines gelistet sind. Sieht nach Standard Pc Preisen aus.
Soviel zu einer Valve dominierten Hardware Woche.
Bis zum nächsten mal.
der Blog zum Sonntag ist zurück und hat diesmal sogar ein paar News zu besprechen.
Seitens Software gab es zwar nichts interessantes zu sehen, aber was Hardware angeht haben die Konzerne diese Woche richtig ausgepackt.
Gerade im VR Bereich hat sich einiges entwickelt. Nicht nur, dass Sony mit 2016 einen nicht all zu fernen Release für Morpheus plant, nein, Valve hat mit einem eigenen Projekt den Ring betreten.
Schlüsselunterschied gegenüber Morpheus und Oculus sind die Kameras auf der Außenseite der Brille, die die Umgebung wahrnehmen. Der Vorteil ist der, dass sich der Nutzer frei im Raum bewegen kann und nicht daran gebunden ist die Hardware im Sitzen zu benutzen. Das klingt ziemlich heiß und könnte den entscheidenden Unterschied zugunsten von Valve machen.
Aber solange die unterschiedlichen Brillen nicht in endgültiger Fassung auf dem Tisch liegen sind, ist im Markt um die virtuelle Realität noch alles offen.
Die hauseigene VR Brille war allerdings nicht die einzige Hardware, die Valve vergangene Woche vorgestellt hat.
Der Steamcontroller, mit seinen innovativen Touchpads, liegt in finaler Fassung vor und ist hier zu bestaunen.
Ich bin ehrlich gesagt noch ein bisschen skeptisch ob das Konzept des Pads wirklich eine Maus ersetzen kann. Solche Spiele, bei denen sich Controller-Support sowieso anbieten würde, funktionieren sich super mit dem Gerät, aber gerade Spiele, die gezielt Maus und Tastatur ausnutzen, könnten ein Problem darstellen.
Passend zum Gamepad hat sich Valve nicht lumpen lassen und gleich eine informationsarme Preisliste ans Licht gebracht, auf der die geplanten Steam Machines gelistet sind. Sieht nach Standard Pc Preisen aus.
Soviel zu einer Valve dominierten Hardware Woche.
Bis zum nächsten mal.
Mittwoch, 4. März 2015
Stilkonsistenz
Vor ein zwei Wochen habe ich das Spiel „The World Ends With You” beendet, ein Spiel, das sich nicht nur durch seine interessante Story und sein avantgardes Kampfsystem auszeichnet (Man spielt zwei Charaktere gleichzeitig auf unterschiedlichen Bildschirmen), sondern vor allem mit seinem klaren Stil glänzt.
Von der Grafik über den Soundtrack orientiert sich TWEWY klar an der Hip-Hop Kultur der frühen 2000er. Aber nicht nur Charakterdesign und Bildhintergründe sind dem Genre entliehen. Selbst im Gameplay spiegelt sich der gewählte Stil wieder.
So aktiviert man Fähigkeiten indem man bunte und auffällige Ansteck-Pins benutzt, die Status-Boni von Kleidung erhöhen sich, wenn man sich an laufend wechselnde Trends hält und die meisten Gegner sehen so aus, als wären sie direkt von einem Graffiti abgepaust worden. Selbst das Hauptthema des Spiels, der Protagonist, der sich von der Welt abkapselt und sein eigenes Ding durchziehen will, ist nicht untypisch für den Hip-Hop.
TWEWY ist kein high-budget Game, wie man an der seltenen Verwendung von Cutscenes und der letztlich geringen Anzahl begehbarer Gebiete sieht, dennoch haben es die Macher geschafft, durch die genaue Abstimmung aller Aspekte des Spiels, eine hochwertige Atmosphäre zu schaffen.
Diese Atmosphäre steht sich mit dem Gameplay nicht im Weg. In einer einzigen Stadt umher zu laufen und die selben Orte im Laufe einer Woche mehrmals zu besuchen, passt viel besser ins Bild als epische Reise über mehrere Kontinente je könnte. Der Spieler wird permanent ermutigt sein Outfit und sein Pins durchzuwechseln um effizienter zu kämpfen, was aber vor allem Abwechslung aufrecht erhält.
Da ich letztes Jahr über das schlechte Spieldesign von Titanfall ein kleinen Rant abgelassen habe, hielt ich es für angebracht hier auch mal wieder ein Lob anzubringen.
Im Gegensatz zu Titanfall, wo einige gute Ideen wahllos zusammengewürfelt wurden, hat man sich für TWEWY einem festen Konzept verschrieben und davon ausgehend ineinander greifende Ideen entwickelt.
Das Ergebnis ist ein deutlich besseres Spiel, das ich hiermit ganz nebenbei als hervorragend zertifiziere.
Von der Grafik über den Soundtrack orientiert sich TWEWY klar an der Hip-Hop Kultur der frühen 2000er. Aber nicht nur Charakterdesign und Bildhintergründe sind dem Genre entliehen. Selbst im Gameplay spiegelt sich der gewählte Stil wieder.
So aktiviert man Fähigkeiten indem man bunte und auffällige Ansteck-Pins benutzt, die Status-Boni von Kleidung erhöhen sich, wenn man sich an laufend wechselnde Trends hält und die meisten Gegner sehen so aus, als wären sie direkt von einem Graffiti abgepaust worden. Selbst das Hauptthema des Spiels, der Protagonist, der sich von der Welt abkapselt und sein eigenes Ding durchziehen will, ist nicht untypisch für den Hip-Hop.
TWEWY ist kein high-budget Game, wie man an der seltenen Verwendung von Cutscenes und der letztlich geringen Anzahl begehbarer Gebiete sieht, dennoch haben es die Macher geschafft, durch die genaue Abstimmung aller Aspekte des Spiels, eine hochwertige Atmosphäre zu schaffen.
Diese Atmosphäre steht sich mit dem Gameplay nicht im Weg. In einer einzigen Stadt umher zu laufen und die selben Orte im Laufe einer Woche mehrmals zu besuchen, passt viel besser ins Bild als epische Reise über mehrere Kontinente je könnte. Der Spieler wird permanent ermutigt sein Outfit und sein Pins durchzuwechseln um effizienter zu kämpfen, was aber vor allem Abwechslung aufrecht erhält.
Da ich letztes Jahr über das schlechte Spieldesign von Titanfall ein kleinen Rant abgelassen habe, hielt ich es für angebracht hier auch mal wieder ein Lob anzubringen.
Im Gegensatz zu Titanfall, wo einige gute Ideen wahllos zusammengewürfelt wurden, hat man sich für TWEWY einem festen Konzept verschrieben und davon ausgehend ineinander greifende Ideen entwickelt.
Das Ergebnis ist ein deutlich besseres Spiel, das ich hiermit ganz nebenbei als hervorragend zertifiziere.
Sonntag, 1. März 2015
9. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Es ist Sonntag der erste März 2015 und ich muss mit Schrecken feststellen, dass diese Woche nichts erwähnenswertes passiert ist.
Hmm, wie schlagen wir denn jetzt die Zeit tot? Ach, ich erzähl einfach nochmal, was ich die Woche so gezockt habe.
Natürlich habe ich den größten Teil meiner Zeit mit Fire Emblem verbracht, aber darüber werde ich, wenn ich eszehnmal durchgespielt habe, in aller Ausführlichkeit sprechen.
Darüber hinaus bin ich aber nicht untätig geblieben! So habe ich mal wieder Mario Kart 8 eingelegt und bin ein paar Stunden gefahren.
Der Skill ist immer noch real (ja, ich habe imb4 Skillz in Mario Kart) aber nicht weniger real ist mein weit überdurchschnittliches Pech, mit dem ich mir schon, als noch regelmäßig mit random Leuten gezockt habe, einen Ruf aufgebaut habe.
Aber inzwischen rege ich mich kaum noch darüber auf, in der letzten Kurve drei Items zu schlucken und fünf Plätze zu verlieren.
Wann kommt denn der zweite DLC *stöber* ah, hier stehts: im Mai ist es soweit. Nah das dauert dann ja noch ein bisschen. Vielleicht schreibe ich die Jungs mal an, wenn es soweit ist.
Am Dienstag habe ich mit einem Kumpel zusammen zum x-ten mal Shadow of the Colossus angefangen. Überraschungen hat das Spiel zwar keine mehr für mich übrig, aber es hat eine so angenehme Atmosphäre, dass ich doch immer wieder gerne ins verbotene Land zurück kehre.
Und da ich hier ja so gut wie nie über Smash Bros rede (schon wieder drei Wochen her, das letzte mal), ergreife ich an dieser Stelle erneut das Wort.
Ich habe die letzten Tage wieder etwas mehr gespielt (nachdem ich ~eine Woche Frust-Pause gemacht habe) und es ist alles beim alten.
Neun von zehn Matches haben technische Probleme (Lags, Inputdelay, Inputcorruption etc.) und die Hälfte der Spieler sind Dickheads (Taunten bei Suizid, Spam von Moves die von Lag profitieren, Zeitspiel wenn man hinten liegt).
Ich habe mich eine Zeit lang mit Fox versucht, muss nach 50 Niederlagen in 60 Spielen aber eingestehen, dass er wohl nicht mein Charakter ist. Ich muss mich wohl vorerst damit abfinden, dass Peach, ein Charakter mit einer Herzchen-, Regenbogen- und Krönchenattacke, die einzige Kämpferin ist, mit der ich einigermaßen gut spiele.
Obwohl, ehrlicher Weise bin ich gar nicht so unzufrieden damit. Peach hat einen einzigartigen Spielstil, ist weder OP, noch schlecht, noch ein n00b Charakter und ihre Taunts und Score Screens sind witzig. Außerdem hat sie ein grundsolides Allround Moveset. Vielleicht sollte ich mich einfach meinem Schicksal ergeben, was?
Das war es auch schon wieder mit dem ersten News losen BzS. Ich labele ihn mal mit „NO NEWS” und führe dieses Label hiermit offiziell als Standard ein. Jedes mal wenn die Woche über nur langweiliger Mist passiert ist, und ich deshalb in egomanischer Manier nur über mich rede, werde ich den BzS so markieren.
Na dann, bis neulich (⌐■_■)
Hmm, wie schlagen wir denn jetzt die Zeit tot? Ach, ich erzähl einfach nochmal, was ich die Woche so gezockt habe.
Natürlich habe ich den größten Teil meiner Zeit mit Fire Emblem verbracht, aber darüber werde ich, wenn ich es
Darüber hinaus bin ich aber nicht untätig geblieben! So habe ich mal wieder Mario Kart 8 eingelegt und bin ein paar Stunden gefahren.
Der Skill ist immer noch real (ja, ich habe imb4 Skillz in Mario Kart) aber nicht weniger real ist mein weit überdurchschnittliches Pech, mit dem ich mir schon, als noch regelmäßig mit random Leuten gezockt habe, einen Ruf aufgebaut habe.
Aber inzwischen rege ich mich kaum noch darüber auf, in der letzten Kurve drei Items zu schlucken und fünf Plätze zu verlieren.
Wann kommt denn der zweite DLC *stöber* ah, hier stehts: im Mai ist es soweit. Nah das dauert dann ja noch ein bisschen. Vielleicht schreibe ich die Jungs mal an, wenn es soweit ist.
Am Dienstag habe ich mit einem Kumpel zusammen zum x-ten mal Shadow of the Colossus angefangen. Überraschungen hat das Spiel zwar keine mehr für mich übrig, aber es hat eine so angenehme Atmosphäre, dass ich doch immer wieder gerne ins verbotene Land zurück kehre.
Und da ich hier ja so gut wie nie über Smash Bros rede (schon wieder drei Wochen her, das letzte mal), ergreife ich an dieser Stelle erneut das Wort.
Ich habe die letzten Tage wieder etwas mehr gespielt (nachdem ich ~eine Woche Frust-Pause gemacht habe) und es ist alles beim alten.
Neun von zehn Matches haben technische Probleme (Lags, Inputdelay, Inputcorruption etc.) und die Hälfte der Spieler sind Dickheads (Taunten bei Suizid, Spam von Moves die von Lag profitieren, Zeitspiel wenn man hinten liegt).
Ich habe mich eine Zeit lang mit Fox versucht, muss nach 50 Niederlagen in 60 Spielen aber eingestehen, dass er wohl nicht mein Charakter ist. Ich muss mich wohl vorerst damit abfinden, dass Peach, ein Charakter mit einer Herzchen-, Regenbogen- und Krönchenattacke, die einzige Kämpferin ist, mit der ich einigermaßen gut spiele.
Obwohl, ehrlicher Weise bin ich gar nicht so unzufrieden damit. Peach hat einen einzigartigen Spielstil, ist weder OP, noch schlecht, noch ein n00b Charakter und ihre Taunts und Score Screens sind witzig. Außerdem hat sie ein grundsolides Allround Moveset. Vielleicht sollte ich mich einfach meinem Schicksal ergeben, was?
Das war es auch schon wieder mit dem ersten News losen BzS. Ich labele ihn mal mit „NO NEWS” und führe dieses Label hiermit offiziell als Standard ein. Jedes mal wenn die Woche über nur langweiliger Mist passiert ist, und ich deshalb in egomanischer Manier nur über mich rede, werde ich den BzS so markieren.
Na dann, bis neulich (⌐■_■)
Mittwoch, 25. Februar 2015
Der 3DS
Ich, als Meister der Themenstreckung, konnte mir diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen. Letzte Woche habe ich darüber geschrieben, wie ich die Neuerungen im New 3DS finde. Was ich allgemein vom 3DS halte habe ich gekonnt verschwiegen, um für diese Woche ein weiteres Thema parat zu haben. Ok, und los!
Der 3DS ist ein ziemlich unorthodoxer Handheld, wenn ich mal so darüber nachdenke. Zwei Bildschirme, Abwärtskompatiblität, Brillenloses 3D... Zugegeben, der DS hat schon den zweiten Bildschirm eingeführt (ein Konzept, das inzwischen sogar auf die Heimkonsole umgemünzt wurde) und bei Nintendo ist es inzwischen üblich, die Spiele der vorigen Generation spielen zu können.
Nichtsdestotrotz ist der zweite Schirm schon ein ziemlich cleverer Schachzug. Nicht nur, das Nintendo damit sehr früh auf die Touchscreen Schiene aufgesprungen ist, sondern sie schaffen es auch den Hauptbildschirm von Hub und Menü zu entschlacken und dadurch mehr des, ohnehin kleinen, Bildes dem Spiel zu gönnen.
Vor allem Maps und Schnellauswahlmenüs machen auf dem Touchscreen viel Sinn, da sie nun ohne den Spielfluss zu stören benutzt werden können.
Überhaupt ist so ein Touchscreen ein großartiger Allrounder. Clever auch hier sich für einen Screen zu entscheiden, der nicht nur auf Finger, sondern auch auf den praktisch verstauten Stylus reagiert. Gerade was schreiben und zeichnen angeht, benutzt man doch sehr viel lieber einen Stift als den bloßen Finger.
Ich denke das ist der Hauptgrund, warum der Touchscreen der Ps Vita meist nur für zusätzliche Knöpfe benutzt wird, während auf den Nintendo Handhelds andauernd davon Gebrauch gemacht wird.
An dieser Stelle möchte ich das Circle-Pad ansprechen. Ganz ehrlich, ich mag es überhaupt nicht. Obwohl es sauber läuft, macht es einen so unsoliden wabbeligen Eindruck, dass ich doch lieber auf das Steuerkreuz zurückgreife. Längst nicht mit den Sticks der Ps Vita zu vergleichen, ich kann aber verstehen, dass man bei einem zusammenklappbaren Gerät die flachere Variante gewählt hat.
Abwärtskompatiblität sollte definitiv Standard sein. Die Meinung scheint außer Big N und mir leider keiner zu vertreten, deshalb muss ich es hier doch als positiv Punkt aufführen.
Mein DS hat über die Jahre recht stark gelitten und ein paar der Knöpfe so wie der Touchscreen sind nur noch unter steter Bemühung zu gebrauchen, weshalb ich mich freue jetzt wieder einwandfrei DS Spiele spielen zu können. Wie lang der 3DS halten wird muss sich noch herausstellen, ich kann nur hoffen, dass er länger standhaft bleibt als sein Vorgänger.
Der 3D Effekt. Ja ja, was soll ich dazu sagen. Nintendo kam mit dem Ding wirklich aus dem nichts. Wer sonst wäre auf die Idee gekommen, eine Hardware mit dieser, augenscheinlich nutzlosen, Technik auf den Markt zu bringen?
Ich bin sehr skeptisch an die Sache herangegangen, da ich den Effekt für ein lames Gimmick hielt um Käufer anzulocken. Allein, dass der abgespeckte 2DS auch ohne auskommt, war mir Beweis genug.
Nach knapp zwei Wochen muss ich aber zugeben, dass der Effekt ziemlich gut ist. Nicht weil er den Games eine neue Gameplay Möglichkeit gibt oder besonders gut aussieht (und das tut er), sondern weil er tatsächlich eine bessere Immersion erreicht als herkömmliches 2D.
Ich würde sogar sagen, dass der 3D Effekt mehr bringt, als ein großer Bildschirm. Und das sage ich als jemand, der ich Kino 3D allgemein aus dem Weg gehe (wobei das auch damit zusammenhängt, das ich Brillenträger bin) und mich über Leute lustig mache, die Avatar gut fanden.
Was aber selbst das beste 3D nicht ausgleichen kann, ist die durchwachsene Grafik. So gut zweidimensionale Texturen und Sprites auch aussehen, die dreidimensionalen Modelle wirken immer etwas detailarm und klobig.
Auch der Ton bleibt gegenüber der Konkurrentin von Sony ein wenig auf der Strecke, wobei die Diskrepanz aber auch nur im direkten Vergleich auffällt.
Eine letzte Sache möchte ich noch loswerden, bevor ich mich bis Sonntag verabschiede: die Kamera ist, wie in jedem Handheld den ich bisher gesehen habe, äußerst schlecht und vor allem nutzlos. Warum auch immer man überhaupt eine Kamera einbauen muss!
So, tschüss.
Der 3DS ist ein ziemlich unorthodoxer Handheld, wenn ich mal so darüber nachdenke. Zwei Bildschirme, Abwärtskompatiblität, Brillenloses 3D... Zugegeben, der DS hat schon den zweiten Bildschirm eingeführt (ein Konzept, das inzwischen sogar auf die Heimkonsole umgemünzt wurde) und bei Nintendo ist es inzwischen üblich, die Spiele der vorigen Generation spielen zu können.
Nichtsdestotrotz ist der zweite Schirm schon ein ziemlich cleverer Schachzug. Nicht nur, das Nintendo damit sehr früh auf die Touchscreen Schiene aufgesprungen ist, sondern sie schaffen es auch den Hauptbildschirm von Hub und Menü zu entschlacken und dadurch mehr des, ohnehin kleinen, Bildes dem Spiel zu gönnen.
Vor allem Maps und Schnellauswahlmenüs machen auf dem Touchscreen viel Sinn, da sie nun ohne den Spielfluss zu stören benutzt werden können.
Überhaupt ist so ein Touchscreen ein großartiger Allrounder. Clever auch hier sich für einen Screen zu entscheiden, der nicht nur auf Finger, sondern auch auf den praktisch verstauten Stylus reagiert. Gerade was schreiben und zeichnen angeht, benutzt man doch sehr viel lieber einen Stift als den bloßen Finger.
Ich denke das ist der Hauptgrund, warum der Touchscreen der Ps Vita meist nur für zusätzliche Knöpfe benutzt wird, während auf den Nintendo Handhelds andauernd davon Gebrauch gemacht wird.
An dieser Stelle möchte ich das Circle-Pad ansprechen. Ganz ehrlich, ich mag es überhaupt nicht. Obwohl es sauber läuft, macht es einen so unsoliden wabbeligen Eindruck, dass ich doch lieber auf das Steuerkreuz zurückgreife. Längst nicht mit den Sticks der Ps Vita zu vergleichen, ich kann aber verstehen, dass man bei einem zusammenklappbaren Gerät die flachere Variante gewählt hat.
Abwärtskompatiblität sollte definitiv Standard sein. Die Meinung scheint außer Big N und mir leider keiner zu vertreten, deshalb muss ich es hier doch als positiv Punkt aufführen.
Mein DS hat über die Jahre recht stark gelitten und ein paar der Knöpfe so wie der Touchscreen sind nur noch unter steter Bemühung zu gebrauchen, weshalb ich mich freue jetzt wieder einwandfrei DS Spiele spielen zu können. Wie lang der 3DS halten wird muss sich noch herausstellen, ich kann nur hoffen, dass er länger standhaft bleibt als sein Vorgänger.
Der 3D Effekt. Ja ja, was soll ich dazu sagen. Nintendo kam mit dem Ding wirklich aus dem nichts. Wer sonst wäre auf die Idee gekommen, eine Hardware mit dieser, augenscheinlich nutzlosen, Technik auf den Markt zu bringen?
Ich bin sehr skeptisch an die Sache herangegangen, da ich den Effekt für ein lames Gimmick hielt um Käufer anzulocken. Allein, dass der abgespeckte 2DS auch ohne auskommt, war mir Beweis genug.
Nach knapp zwei Wochen muss ich aber zugeben, dass der Effekt ziemlich gut ist. Nicht weil er den Games eine neue Gameplay Möglichkeit gibt oder besonders gut aussieht (und das tut er), sondern weil er tatsächlich eine bessere Immersion erreicht als herkömmliches 2D.
Ich würde sogar sagen, dass der 3D Effekt mehr bringt, als ein großer Bildschirm. Und das sage ich als jemand, der ich Kino 3D allgemein aus dem Weg gehe (wobei das auch damit zusammenhängt, das ich Brillenträger bin) und mich über Leute lustig mache, die Avatar gut fanden.
Was aber selbst das beste 3D nicht ausgleichen kann, ist die durchwachsene Grafik. So gut zweidimensionale Texturen und Sprites auch aussehen, die dreidimensionalen Modelle wirken immer etwas detailarm und klobig.
Auch der Ton bleibt gegenüber der Konkurrentin von Sony ein wenig auf der Strecke, wobei die Diskrepanz aber auch nur im direkten Vergleich auffällt.
Eine letzte Sache möchte ich noch loswerden, bevor ich mich bis Sonntag verabschiede: die Kamera ist, wie in jedem Handheld den ich bisher gesehen habe, äußerst schlecht und vor allem nutzlos. Warum auch immer man überhaupt eine Kamera einbauen muss!
So, tschüss.
Sonntag, 22. Februar 2015
8. Kalenderwoche 2015, Blog zum Sonntag
Diese Woche ist, außer das The Order 1886 erschienen und erwartungsgemäß schlecht angekommen ist, quasi gar nichts passiert. Ich habe diesen knackigen Artikel, zum Thema Lokalisation in Videospielen, auf Kotaku präsentiert bekommen, mit dem sich aber nicht mal zehn Minuten Zeit füllen lassen.
Naja, dann rede ich halt mal wieder frei von der Seele, was ich die Woche so gezockt habe und warum.
Allem voran wäre da die Projekt S.T.E.A.M. Demo, die ich mir gestern Abend zu Gemüt geführt habe. Das ganze ist vom Spielgefühl her tatsächlich recht dicht an Valkyria Chronicles dran, wobei aber auch ein paar entscheidende Punkte anders gemacht wurden. Essenziell sind das Fehlen einer übersichtlichen Map, sowie die Begrenzung der Teams auf vier Personen.
Ersteres ist durchaus zu verkraften, da die eingeschränkte Sicht Teil des Spielkonzepts zu sein scheint und die Level manchmal zu dreidimensional sind (mehrstöckige Gebäude) um anständig aufzeichenbar zu sein.
Zweiteres ist da schon relevanter. Ich finde 6-10 Entitäten sind für ein TBS optimal, weil man sonst nicht so viele strategische Möglichkeiten hat, bzw. mehr Personal hat, als man braucht. In diesem Fall ist es aber wirklich kein Beinbruch, da jeder Charakter zwei Waffen mit sich führen, in einer Runde mehrmals schießen und Energie (Steam in diesem Fall) in die nächste Runde mitnehmen kann und sich dadurch wieder genug Möglichkeiten eröffnen.
Eine Sache hat mich aber doch gestört: Es gab für mein Gefühl zu viel Power-Ups, Münzen und Collectibles in den Leveln verstreut, die dem ganzen einen für meinen Geschmack zu arcadigen Stil verliehen haben.
Apropos Stil, der ist ansonsten makellos. Comic-artige Aspekte sind deutlich stärker vertreten als im Vorbild Valkyria Chronicles, wirken dabei aber nicht aufgesetzt. Wenn ich so drüber nachdenke hebt sich das Spiel doch durch einen sehr westlichen Stil in Charakteren und Dialogen recht deutlich von VC ab.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, mit dem was ich gespielt habe. Wenn sich in der Vollversion durch Charakter-Varianz und diverse Ausrüstung auch noch taktische Vielfalt eröffnet und es Abwechslung in den Missionen gibt (die Demo hatte ausschließlich „gehe zu Punkt Alpha” Missionen), gehe ich von einem weiteren großartigen Eintrag in mein Lieblings-Genre aus.
Außerdem habe ich heute aus einer spontanen Lust heraus Metroid 2 noch mal durchgespielt. 1h 55' für 100% reichen, wenn man weiß wo alles ist. Das Spiel hat so sauberes Gameplay, es ist direkt in die Liste der Spiele eingestiegen, die ich aufgrund ihrer kurzen Spieldauer (wenn man weiß was man tut) immer mal wieder durchspiele.
Da fällt mir ein, ich wollte Shadow of the Collossus noch mal durchspielen... und die PC Version vom bereits erwähnten Valkyria Chronicles steht auch noch an...
Am Mittwoch geht es übrigens noch mal um den 3DS *teasing
Bye bye!
Naja, dann rede ich halt mal wieder frei von der Seele, was ich die Woche so gezockt habe und warum.
Allem voran wäre da die Projekt S.T.E.A.M. Demo, die ich mir gestern Abend zu Gemüt geführt habe. Das ganze ist vom Spielgefühl her tatsächlich recht dicht an Valkyria Chronicles dran, wobei aber auch ein paar entscheidende Punkte anders gemacht wurden. Essenziell sind das Fehlen einer übersichtlichen Map, sowie die Begrenzung der Teams auf vier Personen.
Ersteres ist durchaus zu verkraften, da die eingeschränkte Sicht Teil des Spielkonzepts zu sein scheint und die Level manchmal zu dreidimensional sind (mehrstöckige Gebäude) um anständig aufzeichenbar zu sein.
Zweiteres ist da schon relevanter. Ich finde 6-10 Entitäten sind für ein TBS optimal, weil man sonst nicht so viele strategische Möglichkeiten hat, bzw. mehr Personal hat, als man braucht. In diesem Fall ist es aber wirklich kein Beinbruch, da jeder Charakter zwei Waffen mit sich führen, in einer Runde mehrmals schießen und Energie (Steam in diesem Fall) in die nächste Runde mitnehmen kann und sich dadurch wieder genug Möglichkeiten eröffnen.
Eine Sache hat mich aber doch gestört: Es gab für mein Gefühl zu viel Power-Ups, Münzen und Collectibles in den Leveln verstreut, die dem ganzen einen für meinen Geschmack zu arcadigen Stil verliehen haben.
Apropos Stil, der ist ansonsten makellos. Comic-artige Aspekte sind deutlich stärker vertreten als im Vorbild Valkyria Chronicles, wirken dabei aber nicht aufgesetzt. Wenn ich so drüber nachdenke hebt sich das Spiel doch durch einen sehr westlichen Stil in Charakteren und Dialogen recht deutlich von VC ab.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden, mit dem was ich gespielt habe. Wenn sich in der Vollversion durch Charakter-Varianz und diverse Ausrüstung auch noch taktische Vielfalt eröffnet und es Abwechslung in den Missionen gibt (die Demo hatte ausschließlich „gehe zu Punkt Alpha” Missionen), gehe ich von einem weiteren großartigen Eintrag in mein Lieblings-Genre aus.
Außerdem habe ich heute aus einer spontanen Lust heraus Metroid 2 noch mal durchgespielt. 1h 55' für 100% reichen, wenn man weiß wo alles ist. Das Spiel hat so sauberes Gameplay, es ist direkt in die Liste der Spiele eingestiegen, die ich aufgrund ihrer kurzen Spieldauer (wenn man weiß was man tut) immer mal wieder durchspiele.
Da fällt mir ein, ich wollte Shadow of the Collossus noch mal durchspielen... und die PC Version vom bereits erwähnten Valkyria Chronicles steht auch noch an...
Am Mittwoch geht es übrigens noch mal um den 3DS *teasing
Bye bye!
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